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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Einigung bei der Windplanung

Datum 27.03.2018

Die Jamaika-Koalition hat sich auf die Eckpunkte der zukünftigen Windenergieplanung im echten Norden verständigt.

Mehrere Windräder im Licht der aufgehenden Sonne Windpark Husum (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Bis 2025 sollen die schleswig-holsteinischen Windräder an Land zehn Gigawatt Strom im Jahr produzieren. © A. Birresborn / grafikfoto.de

Größere Abstände und ein neuer Kriterienkatalog – die Regierungskoalition hat sich auf ein gemeinsames Vorgehen bei der Flächenplanung für Windkraftanlagen geeinigt. Es sei gelungen, politische Vorgaben des Koalitionsvertrags zusammenzuführen, sagte Ministerpräsident Daniel Günther. Zugleich sei eine rechtssichere Planung erarbeitet worden - das Konzept von Vorranggebieten mit Ausschlusswirkung habe man beibehalten.

Größere Abstände zu Siedlungen

Bis 2025 würden in Schleswig-Holstein zehn Gigawatt Strom aus Onshore-Windenergie produziert, sagte Günther. Gleichzeitig werden die Abstände zu Siedlungen vergrößert: Neue und bislang unbebaute Vorranggebiete sollen mindestens 1.000 Meter Regelabstand zu Ortslagen haben.

Bei Gebieten mit Alt-Anlagenbestand soll der bisherige Abstand von 800 Metern beibehalten werden. Eine neue Regelung solle die Unterschiede zwischen 800 und 1.000 Metern abmildern. Es gelte die Regel: Je höher die Anlage, desto weiter weg vom Menschen.

Neuer Kriterienkatalog

Die Koalition habe sich ebenfalls darauf verständigt, den Kriterienkatalog zu überarbeiten. Dadurch könnten Flächenverluste ausgeglichen werden, betonte Günther.

Die Landesplanungsbehörde wird nun auf der Grundlage der Einigung eine konkrete Gebietskulisse erstellen. Diese wird Mitte bis Ende Mai 2018 in die Anhörung mit den verschiedenen Ressorts gehen. Im Juli soll dann die Öffentlichkeitsbeteiligung beginnen.