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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Auszeichnung für den 'Schlossherrn zu Gottorf'

Datum 20.03.2018

Mit Professor Dr. Claus von Carnap-Bornheim erhält einer der bedeutendsten Archäologen des Landes das Bundesverdienstkreuz.

Zwei Männer stehen nebeneinander, einer trägt eine kreuzförmige Auszeichnung am Anzug. Gemeinsam halten sie eine Urkunde in die Höhe. Verleihung des Bundesverdienstordens an Professor Dr. Claus Carnap-Bornheim durch Ministerpräsident Daniel Günther (r.) am 20. März 2018. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Ministerpräsident Daniel Günther (r.) mit Professor Dr. Claus Carnap-Bornheim. © Frank Peter

Seit neun Jahren bestimmt er als Leitender Direktor die Geschicke der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf: Professor Dr. Claus von Carnap-Bornheim. Für Ministerpräsident Daniel Günther ist der 60-jährige Archäologe längst "das Gesicht der Schleswig-Holsteinischen Landesmuseen – sozusagen der Schlossherr zu Gottorf." Für sein jahrzehntelanges Engagement in der Archäologie hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ihn mit dem Verdienstkreuz erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. In Kiel überreichte der Ministerpräsident nun die Auszeichnung. Von Carnap-Bornheim habe die Stiftung mit seinem Engagement maßgeblich geprägt und werde dies auch in Zukunft tun, sagte Günther. Unter der Leitung des Wissenschaftlers werde Schloss Gottorf runderneuert und mit dem "Masterplan Gottorf" den modernen Bedürfnissen eines Museums angepasst.

Wichtiger Beitrag zur Forschung

"Sie sind in der archäologischen Fachwelt hoch geschätzt und haben über viele Jahre die internationale Forschung stark bereichert", sagte der Regierungschef. So sei auf Initiative Carnap-Bornheims vor zehn Jahren das "Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie" in Schleswig gegründet worden. "Es ist die einzige außeruniversitäre Einrichtung dieser Art in Deutschland – und ein wichtiger Beitrag zur internationalen archäologischen Forschung", betonte er. Mit der Gründung des Zentrums und in seiner Funktion als dessen Direktor habe er Skandinavien, das Baltikum und das ehemalige Ostpreußen in die archäologische Fachwelt einbezogen. Carnap-Bornheim habe zahlreiche international erfolgreiche Forschungsprojekte mitinitiiert, mit Ideen bereichert und Fördermittel für sie eingeworben. "Sie sind ein Mann, der zum Erfolg führt, was er anpackt. Diese glückliche Hand wünsche ich Ihnen auch für die Zukunft."