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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Kaufvertrag über HSH Nordbank geschlossen

Datum 28.02.2018

Im Verkaufsverfahren um die angeschlagene Bank ist damit eine weitere große Hürde genommen worden.

Fünf Personen sitzen an einem Tisch, vor ihnen stehen Mikrofone. V.l.n.r.: Staatssekretär Philipp Nimmermann, Finanzministerin Monika Heinold, Ministerpräsident Daniel Günther, Erster Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz, Finanzsenator Peter Tschentscher. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz stellten Ministerpräsident Daniel Günther (Mitte) und sein Hamburger Amtskollege Olaf Scholz (2.v.r.) das Verkaufsergebnis der HSH Nordbank vor. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz stellten Ministerpräsident Daniel Günther (Mitte) und sein Hamburger Amtskollege Olaf Scholz (2.v.r.) das Verkaufsergebnis der HSH Nordbank vor. © Staatskanzlei

"Mit der heutigen Unterzeichnung des Kaufvertrags haben wir etwas erreicht, das viele noch vor einem Jahr für unmöglich gehalten hätten", sagte Ministerpräsident Daniel Günther in Kiel. Auf einer gemeinsamen Sitzung haben die Regierungen Schleswig-Holsteins und Hamburgs dem Abschluss eines Kaufvertrags über die Länderanteile an der HSH Nordbank zugestimmt. "Nach einem sorgfältigen Auswahlverfahren haben die Länder geeignete Käufer für die HSH Nordbank gefunden und ein gutes Verhandlungsergebnis erzielt", sagte Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz.

Rund eine Milliarde Euro für die Länderanteile

Der Vertrag zwischen der HSH Beteiligungsmanagement GmbH, die ganz überwiegend von dem Land Schleswig-Holstein und der Freien und Hansestadt Hamburg getragen wird, sieht einen Kaufpreis von rund einer Milliarde Euro für 94,9 Prozent der an der HSH Nordbank gehaltenen Aktien vor.

Portraitfoto Daniel Günther

Mit der heutigen Unterzeichnung des Kaufvertrags haben wir etwas erreicht, das viele noch vor einem Jahr für unmöglich gehalten hätten.

Daniel Günther

Der Ministerpräsident sagte, rückblickend sei das Engagement des Landes sehr teuer für den Steuerzahler geworden: "Das ist bitter für beide Länder". Beim Verkauf sei das Ziel immer gewesen, das Landesvermögen so weit wie möglich zu schonen. Scholz zeigte sich erleichtert über den Verkauf der Bank. "Ich hoffe, dass nach den Beratungen in den Landesparlamenten auch die EU-Kommission und die zuständigen Aufsichtsbehörden zügig grünes Licht für den Verkauf geben werden." Die Privatisierung könne den Schaden für beide Länder so gering wie möglich halten.

Pressestatements von Günther und Scholz

Alle Informationen zum Verkauf

Eine Chronologie des Verkaufsverfahrens, die Herausforderungen für beide Länder und die Struktur der HSH Nordbank sind auf der nachfolgenden Themenseite zu finden.

HSH Nordbank