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Weltmarktführer werben für MINT-Fächer

Staatskanzlei

Weltmarktführer werben für MINT-Fächer

Datum 06.04.2017

Unternehmen, Hochschulen und Schüler zusammenbringen: Das war die Idee des ersten Weltmarktführer-Forums der Stiftung Louisenlund.

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - die sogenannten MINT-Fächer waren der Schwerpunkt des Weltmarktführer-Forums in Güby (Kreis Rendsburg-Eckernförde). 14 Unternehmen sowie sechs Fachhochschulen und Universitäten aus Kiel, Lübeck und Flensburg diskutierten über Forschung und Entwicklung. Der Veranstalter des Forums, die Stiftung Louisenlund, hatte außerdem rund 250 Schüler aus der Umgebung eingeladen, um sie mit den Weltmarktführern ihrer Branchen zusammenzubringen. "Wir haben heute ordentlich Werbung für die MINT-Fächer gemacht und sind mit den Fachkräften der Zukunft in den Dialog getreten. Ich bin sicher, dass heute bei vielen Schülerinnen und Schülern das Interesse an diesen Fächern gewachsen ist", sagte Schirmherr Ministerpräsident Torsten Albig.

Zukunftschancen nutzen

"Die MINT-Fächer sind die Grundlage für die Arbeit der Zukunft", sagte der Regierungschef. Viele Unternehmen seien händeringend auf der Suche nach Fachkräften aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich. "Deshalb ist es wichtig, die Begeisterung für die MINT-Fächer schon in der Schule zu wecken."

Schleswig-Holstein hat viel zu bieten

Albig erklärte, der Kampf um kreative Köpfe habe längst begonnen. Schleswig-Holstein sei aber gut aufgestellt und habe der zukünftigen Arbeitnehmer-Generation viel zu bieten. "Hier in Schleswig-Holstein sitzen viele Unternehmen, über die man nicht jeden Tag in der Zeitung liest. Wir reden über Mittelständler, die außerhalb ihrer Branche selten im Fokus sind, aber in ihrem Metier oft Marktführer sind, sogenannte Hidden Champions", sagte er. Diese Unternehmen seien zum Teil hoch spezialisiert und arbeiteten mit neuester Technik. Sie seien meist familien- oder inhabergeführt und ein echter Gewinn für Schleswig-Holstein. "Sie sind wichtig für die Wirtschaftsstruktur in unserem Land und diese Erfolgsgeschichte müssen wir noch mehr nach außen tragen".