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Mit offenen Daten das Land verändern

Staatskanzlei

Mit offenen Daten das Land verändern

Datum 06.02.2017

Wie können frei zugängliche Landesdaten für den Bürger sinnvoll nutzbar gemacht werden? Erste Vorschläge wurden nun vorgestellt.

An einem Tisch sitzen viele Menschen. Die Teilnehmer stellten die Ergebnisse des 'Hackathons' im Kabinettsraum der Landesregierung vor. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Die Teilnehmer stellten die Ergebnisse des 'Hackathons' im Kabinettsraum der Landesregierung vor. © Staatskanzlei

Kreative Ideen über Nacht: Das war der Ansatz eines sogenannten "Hackathons" im November des vergangenen Jahres. Rund 60 Hacker aus ganz Schleswig-Holstein hatten sich für 24 Stunden in Kiel getroffen, um an neuen Anwendungen zu tüfteln - mithilfe von Daten, die das Land frei zur Verfügung stellt.

Nun haben die Teilnehmer des Hackathons ihre Ergebnisse vorgestellt - vor den Staatssekretären der Landesregierung um Thomas Losse-Müller, Chef der Staatskanzlei. "Wir haben beim Hackathon die Fähigkeiten der digitalen Szene erleben können", sagte Losse-Müller. Er sei erfreut, dass die Daten des Landes so kreativ eingesetzt worden seien.

Kreative Projekte

Von der Vorhersage von Netzengpässen bis hin zur dreidimensionalen Karte der Landeshauptsstadt, auf der alle unverschlüsselten WLAN-Hotspots vermerkt sind - zahlreiche Projekte können mit frei zugänglichen Verwaltungsdaten realisiert werden. "Wir sehen, das fast alle Daten Verwendung finden können", sagte der Chef der Staatskanzlei. "Und es zeigt, dass wir eine lebendige Bürgergesellschaft haben, die willens ist, unser Leben zu verbessern."

Die Ergebnisse im Überblick

info Zusammenfassung der vorgestellten Projekte

Transparenz und Datenschutz

Gleichzeitig müsse eine Diskussion geführt werden, wie die Bestimmungen des Datenschutzes eingehalten werden können, ohne dass Open Data auf der Strecke bleibe, so Losse-Müller. Es dürfe nicht außer Acht gelassen werden, dass offene Daten auch negativ genutzt werden können. Er betonte, eine enge Zusammenarbeit mit dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz sei für die Bereitstellung von Landesdaten unabdingbar.

Open Data ist Teil der Digitalen Agenda

Die Digitale Agenda des Landes sieht vor, Verwaltungsdaten möglichst umfassend offenzulegen. Das hat gleich zwei Vorteile: Einerseits wird die Arbeit der Verwaltung so für den Bürger transparenter. Auf der anderen Seite erlaubt es "Open Data", also die kostenfreie Bereitstellung von Daten, neue digitale Dienste zu entwickeln, um Verwaltungshandeln effizienter zu gestalten.

Weitere Informationen zur Digitalen Agenda