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Besuch im digitalen Labor der Zukunft

Staatskanzlei

Besuch im digitalen Labor der Zukunft

Datum 14.09.2016

Vom 5. bis 13. September hat eine schleswig-holsteinische Delegation um Staatssekretär Thomas Losse-Müller das Silicon Valley und Washington besucht.

Marc Farrell im Gespräch mit Ulf Kämpfer und Thomas Losse-Müller Kämpfer, Losse-Müller, Farell (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) In San Francisco trafen die Delegationsmitglieder um Staatssekretär Losse-Müller (r.) und Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (m.) auch mit dem stellvertretenden Bürgermeister Marc Farrell (l.) zusammen. Foto: Staatskanzlei

Rund 50 Delegationsmitglieder um den Chef der Staatskanzlei, Thomas Losse-Müller haben sich in den vergangenen Tagen in den USA über digitale Trends, Ideen und Anforderungen an Politik, Gesellschaft und Wirtschaft informiert. Nach Stationen in San Francisco und dem Silicon Valley standen Termine in der Hauptstadt Washington auf dem Programm.

Positive Bilanz der Reise

Zum Abschluss der Reise zog Thomas Losse-Müller eine positive Bilanz des Besuches: "San Francisco und das Silicon Valley haben sich uns als das digitale Labor der Zukunft präsentiert."

Losse-Müller erklärte: "Wir müssen das Silicon Valley nicht kopieren, aber die Gründe für seinen Erfolg verstehen." Zu diesen gehöre das enge Zusammenspiel von Hochschulen und Wirtschaft, was sich auch in der hohen Zahl von Unternehmensgründungen widerspiegelt.

Thomas Losse-Müller

Wir müssen das Silicon Valley nicht kopieren, aber die Gründe für seinen Erfolg verstehen.

Thomas Losse-Müller

"Made by Germans" hat hohen Stellenwert

Bei den Unternehmensbesuchen wurde klar, dass die deutsche Ingenieurs- und Entwicklungsleistung eine gute Basis für die beginnende Digitalisierung in der Industrie ist. Der Chef der Staatskanzlei sagte: "'Made by Germans' hat auch im Silicon Valley einen hohen Stellenwert. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssen in Schleswig-Holstein jetzt gemeinsam überlegen, wie wir mit dem Thema Digitalisierung umgehen – und das nicht in ferner Zukunft, sondern eigentlich seit gestern." Deshalb werde die Landesregierung noch in diesem Jahr die beta-Version der Digitalen Agenda Schleswig-Holstein zur Diskussion stellen.

Feste Anlaufstelle gewünscht

Der Staatssekretär sprach sich dafür aus, im Großraum San Francisco eine feste Anlaufstelle für Schleswig-Holstein zu schaffen, gemeinsam mit Wirtschaft und Hochschulen. Besonders der Mittelstand und innovative IT-Unternehmen würden davon profitieren. Die sich anbahnende Partnerschaft zwischen der Landeshauptstadt Kiel und San Francisco könnte dabei helfen. "Wir hatten in San Francisco über 50 Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft aus unserem Land mit in unserer Delegation – alle hoch engagiert, voller Ideen und viel Tatendrang. Gemeinsam haben wir in Schleswig-Holstein ein großes Interesse daran, diese Themen zu vertiefen und zu erarbeiten. Das ist ein sehr gutes Ergebnis dieser Reise und gibt mir enorm viel Optimismus für die Zukunft", so Losse-Müller.

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