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Mit Höchstgeschwindigkeit an die Spitze

Staatskanzlei

Mit Höchstgeschwindigkeit an die Spitze

Datum 12.07.2016

Schleswig-Holstein vergrößert seinen bundesweiten Vorsprung beim Glasfaserausbau.

Drei Männer lächeln in die Kamera Staatssekretär Thomas Losse-Müller (Mitte) gab mit 1&1 Versatel-Geschäftsführer Dr. Jürgen Herrnichel (links) und Dataport-Vorstandvorsitzender Dr. Johann Bizer den Startschuss zum Glasfaser-Ausbau. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Staatssekretär Thomas Losse-Müller (Mitte) gab mit 1&1 Versatel-Geschäftsführer Dr. Jürgen Herrnichel (links) und Dataport-Vorstandvorsitzender Dr. Johann Bizer den Startschuss zum Glasfaser-Ausbau. © Staatskanzlei

Das nördlichste Bundesland setzt beim Breitbandausbau seines Datennetzes auf den flächendeckenden Einsatz von Glasfaserkabeln. Staatssekretär Thomas Losse-Müller, Chef der Staatskanzlei, stellte den Ausbau gemeinsam mit dem Dataport-Vorstandvorsitzenden Dr. Johann Bizer und Versatel-Geschäftsführer Jürgen Hernichel in Kiel vor. Versatel ist vom Land beauftragt worden, das Glasfasernetz in Schleswig-Holstein weiter auszubauen. "Mit den neuen schnellen Datenleitungen sind wir an jedem Ort, ob auf dem Land oder in der Stadt, sofort und unmittelbar mit der ganzen Welt verbunden", sagte Losse-Müller.

Spitzenreiter beim Breitbandausbau

Als einziges Bundesland begnügt sich Schleswig-Holstein nicht nur mit kurzfristigen Bandbreitenzielen, sondern erneuert die Infrastruktur, um langfristig beliebige Übertragungsraten bereitstellen zu können. Bereits jetzt weist das Landesnetz einen Glasfaseranteil von 14 Prozent aus. Dieser Anteil wird sich nun deutlich erhöhen.

Regionale Unternehmen profitieren

Für die Anbindung von Schulen, Landesdienststellen, Behörden und kommunalen Standorten an das extrem leistungsfähige Glasfasernetz plant 1&1 Versatel den Bau von rund 300 Kilometern neuer Kabeltrassen und investiert einen mehrstelligen Millionenbetrag. Um den Glasfaserausbau voranzutreiben, arbeitet das Unternehmen mit 26 Subunternehmern aus der Region zusammen.

Bereits seit 2008 treiben Kommunen und Stadtwerke in Schleswig-Holstein den Glasfaserausbau in Eigeninitiative voran. Mittlerweile können rund 70 Prozent des Landesnetzes wirtschaftlich mit Glasfasern versorgt werden. Ein Vorgehen, das bundesweit einmalig ist.

Schnelles Internet für die Schulen

Nun sollen alle 800 Schulen in Schleswig-Holstein Breitbandanschlüsse erhalten. Regionen, die nicht wirtschaftlich mit Glasfaser versorgt werden können, werden von Dataport, dem IT-Dienstleister des Landes, über alternative Technik wie Richtfunk an das Breitbandnetz angeschlossen. Schleswig-Holstein und Dataport prüfen zudem, ob sie Strecken eigenständig mit Glasfaser ausbauen.

Losse-Müller betonte: "Unsere Schülerinnen und Schüler bekommen den schnellstmöglichen digitalen Zugang zum Wissen der Welt. Schulen und Behörden können sich schnell und breit vernetzen. Die sichere und ausbaufähige Infrastruktur des Landesnetzes macht Schleswig-Holstein damit bundesweit zu einem Vorreiter bei der Digitalisierung."

Video: Warum Glasfaser?

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