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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Wissenschaftskonferenz "Future Energies" eröffnet: Landesregierung wirbt für Kooperationen und Zusammenarbeit im Energiebereich

Datum 04.12.2018

KIEL. Um die Energiewende weiter voranzubringen, müssen Bereiche wie Infrastruktur, Speichertechnik, Energieerzeugung und Verbrauch noch enger und effizienter zusammengeführt werden. "Die Energiewende ist für Schleswig-Holstein von enormer Bedeutung. Saubere Energie ist ein großer Zukunftsmarkt", sagte Ministerpräsident Daniel Günther zur Eröffnung der Wissenschaftskonferenz "Future Energies Science Match" heute (4. Dezember) in Kiel. Neben dem Ministerpräsidenten nahmen auch Wissenschaftsministerin Karin Prien, Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz und Energie-Staatssekretär Tobias Goldschmidt an der Veranstaltung teil.

Wie der Regierungschef weiter sagte, wolle Schleswig-Holstein bei der Umsetzung der Energiewende mit großem Vorbild vorangehen. "Wir müssen zeigen, dass die Energieversorgung der Zukunft sauber und verlässlich funktioniert", sagte er. Dafür sei es wichtig, dass sich alle Beteiligten austauschen. Konferenzen wie "Future Energies" seien eine große Chance, sich zu vernetzen, Forschungen vorzustellen und Kooperationen abzuschließen.

Wissenschaftsministerin Karin Prien sagte: "Das Thema 'Energie' ist eine Herausforderung, die das gesamte Bildungs- und Wissenschaftssystem fordert. Die Basis für kreative Lösungen und Innovationen wird früh gelegt. Das große Ziel, unser Energiesystem binnen kurzer Zeit auf regenerative Quellen umzulenken, fordert die Kreativität enorm heraus. Jede Hochschule in Schleswig-Holstein leistet Beiträge zur Energieforschung. Sie ist damit ein verbindendes Element für unsere Hochschullandschaft."

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz machte sich stark gegen den Fachkräftemangel im Energiebereich: "Wir müssen und werden im Schulterschluss mit der Branche bedarfsgerechte Qualifizierungsangebote und berufsbegleitende Weiterbildungsformate schaffen. Und wir brauchen einen schnelleren Wissenstransfer, wobei wir ein besonderes Augenmerk auf die Speicher- und Sektorenkopplung legen müssen, die sowohl im gewerblichen als auch im akademischen Bereich unterrepräsentiert sind."

Energie-Staatssekretär Tobias Goldschmidt sagte: "Die Energiewende ist in vollem Gange. Bei der Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien haben wir in Schleswig-Holstein die 100-Prozent-Grenze längst übersprungen. Der nächste Schritt ist die Übertragung dieses Erfolges auf alle Energiesektoren. Wir erleben gerade eine Transformation unserer analogen Energiewelt in eine digitale vernetzte Welt. Das Future Science Match ist genau der richtige Ort, um diesen Wandel zu gestalten."

Medieninformation vom 4. Dezember 2018 zum Herunterladen (PDF 58KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Verantwortlich für diesen Pressetext: Peter Höver, Eugen Witte, Patrick Kraft | Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel | Tel. 0431 988-1704 | Fax 0431 988-1977 | E-Mail: landesregierung@schleswig-holstein.de | Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de | Die Staatskanzlei im Internet: www.schleswig-holstein.de/stk

 

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