Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Foole tunk, Adjis und Auf Wiedersehen: Minderheitenbeauftragter Callsen dankt Institutsleiter Steensen für Einsatz für die friesische Sprache und Kultur

Datum 31.08.2018

REUSSENKÖGE. Nach über 30 Jahren an der Spitze des Nordfriisk Institut in Bredstedt ist Professor Dr. Thomas Steensen in den Ruhestand verabschiedet worden. Der Minderheitenbeauftragte Johannes Callsen würdigte seinen jahrzehntelangen Einsatz für das Friesische: "Foole tunk, Adjis und Auf Wiedersehen: Das Nordfriisk Institut und Thomas Steensen sind in diesen 30 Jahren ein Synonym für die Förderung des Friesischen geworden, wie es wohl kaum andere gibt", sagte Callsen heute (31. August) in Reußenköge (Kreis Nordfriesland).

Steensen habe das Institut zu einem nicht mehr wegzudenkenden wissenschaftlichen Zentrum für die friesische Sprache, Geschichte und Kultur in Nordfriesland gemacht, so Callsen weiter. "Sie haben mit Leib und Seele für die Idee des Nordfriesischen Instituts gelebt und sich beharrlich und mit Überzeugungskraft dafür eingesetzt", sagte er. Diese Bedeutung, die das Nordfriisk Institut unter seiner Leitung errungen habe, sei für die Landesregierung ein Grund gewesen, zusätzliche Projektmittel bereitzustellen. In diesem Jahr sei außerdem eine neue Ziel- und Leistungsvereinbarung unterzeichnet worden, die bis 2021 Planungssicherheit für das Institut gebe und die wichtige wissenschaftliche Arbeit sichere. "Die Landeszuwendung steigt dadurch von 452.000 Euro in diesem Jahr auf fast 495.000 Euro in 2021 an", so der Minderheitenbeauftragte.

Callsen erinnerte auch an das wissenschaftliche Engagement Steensens, der 1999 erster Honorarprofessor an der heutigen Europa-Universität Flensburg wurde. "Sie haben sich früh für die Einbindung des Instituts in die Wissenschaft eingesetzt. Dabei ging es Ihnen besonders darum, neue Lehrkräfte für Friesisch an den Schulen zu gewinnen", sagte er. Darüber hinaus sei es ihm immer um die verständliche Vermittlung der friesischen Sprache, Geschichte und Kultur gegangen. "Für diesen großartigen Einsatz danke ich Ihnen im Namen der Landesregierung sehr herzlich", so Callsen. Dem neuen Institutsdirektor Dr. Christoph Schmidt wünschte er alles Gute und viel Erfolg bei seiner Arbeit.

Medieninformation vom 31. August 2018 zum Herunterladen (PDF 165KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Verantwortlich für diesen Pressetext: Peter Höver, Eugen Witte, Patrick Kraft, Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel | Tel. 0431  988-1704 | Fax 0431  988-1977 | E-Mail: landesregierung@schleswig-holstein.de | Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de | Die Staatskanzlei im Internet: www.schleswig-holstein.de/stk

Teilen:

 

Alle Medien-Informationen direkt erhalten?

RSS Abonnieren Sie hier unseren Newsfeed.