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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Minderheitenbeauftragter Callsen bei der Jahreshauptversammlung des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes: „Schleswig-Holstein ist ein Mehrsprachenland“

Datum 05.05.2018

GROSS WITTENSEE. Der Minderheitenbeauftragte des Ministerpräsidenten, Johannes Callsen, hat vor dem Hintergrund des 20-jährigen Bestehens der Ratifizierung der EU-Sprachencharta die Bedeutung der Minderheiten für das Land betont: „Schleswig-Holstein ist seit Jahrhunderten ein Mehrsprachenland. Hochdeutsch und Plattdeutsch, aber auch Friesisch und Dänisch werden hier nebeneinander verwendet und bestimmen den Alltag der Menschen“, sagte Callsen heute (5. Mai) auf der Jahreshauptversammlung des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes (SHHB) in Groß Wittensee. Schleswig-Holstein sei im wahrsten Sinne des Wortes ein „Sprachen-Heimat-Land“.

Mit der Ratifizierung der Europäischen Sprachencharta durch die Bundesrepublik Deutschland habe der Schutz des Niederdeutschen, des Dänischen und des Friesischen auch in Schleswig-Holstein einen offiziellen Status erlangt, sagte Callsen weiter. „Dieser besondere Status steht in unserem Land nicht nur auf dem Papier, sondern wird von vielen Menschen gelebt und als echte Bereicherung angesehen“, sagte der Minderheitenbeauftragte.

Das Land sei sich seiner Verantwortung bewusst, die richtigen Rahmenbedingungen für die Sprachenvielfalt zu schaffen und fördere die Regional- und Minderheitensprachen auch finanziell, betonte Callsen. So unterstütze das Land Unterricht in plattdeutscher und friesischer Sprache, fördere die Niederdeutsch-Zentren in Leck und Mölln, den Südschleswigschen Verein sowie den SHHB. „Auch in den Kindertagesstätten fördert das Land besondere Angebote mit Regional- und Minderheitensprachen“, so Callsen. Mittlerweile sei auch die Verwendung von Plattdeutsch, Friesisch und Dänisch vor Behörden im Landesverwaltungsgesetz geregelt. Dies eröffne den Menschen die Möglichkeit, mit der Verwaltung in „ihrer“ Sprache zu kommunizieren.

Medieninformation vom 05. Mai 2018 zum Herunterladen (PDF 32KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Verantwortlich für diesen Pressetext: Peter Höver, Eugen Witte, Patrick Kraft, Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel | Tel. 0431 988-1704 | Fax 0431 988-1977 | E-Mail: landesregierung@schleswig-holstein.de | Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de | Die Staatskanzlei im Internet: www.schleswig-holstein.de/stk

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