Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Erstes Teilstück der A 7 ist fertig: Verkehr läuft zwischen Bordesholmer Dreieck und Neumünster Nord auf sechs Spuren– Bauarbeiten im Zeitplan

Staatskanzlei

Erstes Teilstück der A 7 ist fertig: Verkehr läuft zwischen Bordesholmer Dreieck und Neumünster Nord auf sechs Spuren– Bauarbeiten im Zeitplan

Datum 16.12.2016

NEUMÜNSTER. Großer Meilenstein für den Ausbau der Autobahn 7: Der erste Teilabschnitt zwischen dem Bordesholmer Dreieck und der Anschlussstelle Neumünster Nord wurde heute in Anwesenheit von Ministerpräsident Torsten Albig (16. Dezember) offiziell freigegeben. Damit ist die A7 in diesem Bereich auf 6,5 Kilometer in beiden Richtungen jeweils dreispurig befahrbar.

"Das ist heute ein sehr guter Tag für jeden, der auf der A7 unterwegs ist", sagte Albig in Neumünster. Die Bauarbeiten würden im Zeitplan liegen, der Terminplan konnte eingehalten werden. Der Ausbau der A7 auf insgesamt 65 Kilometern vom Bordesholmer Dreieck bis zum Autobahndreieck Hamburg Nordwest sei das zurzeit größte ÖPP-Projekt in Deutschland. "Wir wissen, dass wir den Autofahrern mit den vielen Baustellen einiges zumuten. Umso besser, dass wir heute den ersten Meilenstein erreicht haben. Mein Dank geht an alle, die am Bau beteiligt sind und durch ihren Einsatz die Einhaltung des Zeitplans ermöglicht haben", so der Ministerpräsident.

Im November 2014 starteten die Vorarbeiten für den Ausbau. In zwei Jahren ist in fünf Bauabschnitten viel passiert. Neben der Verbreiterung der Fahrbahn auf rund 30 Kilometer Länge werden bis April 2017 Entwässerungsleitungen neu gelegt, rund 10 Kilometer Lärmschutzanlagen errichtet, 37 Brückenbauwerke erneuert, instandgesetzt oder neu gebaut. Beim Tunnel Schnelsen wird der Rohbau der ersten Röhre, die Richtungsfahrbahn Süd, noch in diesem Jahr fertiggestellt. Danach starten die Arbeiten der ersten Tunnelröhre. In Schleswig-Holstein wird mit dem Ausbau der drei verbliebenen Bauabschnitte in 2017 begonnen.

Auftraggeber für das ca. 1,6 Milliarden Euro umfassende Projekt ist die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau Gesellschaft (DEGES). Wenn für den jetzt freigegebenen Abschnitt alle restlichen Arbeiten abgeschlossen sind, wird er an den Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr übergeben, der im Rahmen der Auftragsverwaltung für die Bundesfernstraßen als zuständige Straßenbaudienststelle den Abschnitt außerhalb des ÖPP-Projektes unterhält. Die gut 59 Kilometer lange Strecke von Neumünster Nord bis zum Autobahndreieck Hamburg Nordwest verbleibt beim Auftragnehmer Via Solutions Nord.
Bernd Rothe, zuständiger Bereichsleiter bei der DEGES, sagte: "Wir sehen, dass die Via Solutions Nord alle Anstrengungen unternimmt, um den ambitionierten Zeitplan bis Ende 2018 zu halten." Ministerpräsident Albig und auch Verkehrskoordinator Gerhard Fuchs bitten bis dahin alle Autofahrer weiterhin um Geduld und Verständnis. Laut Fuchs habe sich die Verkehrsführung und die Verkehrslenkung in den vergangenen zwei Jahren bewährt. Das Verkehrsleit- und –informationskonzept sei damit aufgegangen. "Für nicht vorhersehbare problematische Situationen wurden und werden gemeinsam Lösungen gefunden", sagte er. Als Beispiel nannte er die zeitweise Aufhebung des Lkw-Überholverbots im Bereich Schnelsen. Er lobte das Engagement und die gute konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Medieninformation vom 16. Dezember 2016 zum Herunterladen (PDF 168KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Verantwortlich für diesen Pressetext: Carsten Maltzan, Lars Erik Bethge, Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel | Tel. 0431 988-1704 | Fax 0431 988-1977 | E-Mail: landesregierung@schleswig-holstein.de | Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de | Die Staatskanzlei im Internet: www.schleswig-holstein.de/stk