Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Konsequenter Weg zu einem modernen Personalmanagement: Finanzverwaltungsamt wird Dienstleistungszentrum Personal

Staatskanzlei

Konsequenter Weg zu einem modernen Personalmanagement: Finanzverwaltungsamt wird Dienstleistungszentrum Personal

Datum 30.06.2015

KIEL. Zum 1. Januar 2016 wird das jetzige Finanzverwaltungsamt zum Dienstleistungszentrum Personal (DLZP) weiterentwickelt. Darüber haben Ministerpräsident Torsten Albig und Finanzministerin Monika Heinold heute (30. Juni) das Kabinett unterrichtet. Organisatorisch wird das DLZP unter dem Dach der Staatskanzlei eingegliedert. Dort wurde bereits zu Beginn der Legislaturperiode die strategische Steuerung der Bereiche IT-Einsatz, Personal und Organisation zusammengefasst.

"Mit der zusätzlichen Bündelung der operativen Aufgaben des Personalmanagements in der Staatskanzlei gehen wir konsequent den nächsten Schritt hin zu dem von uns gewünschten, modernen und effizienten Personalmanagement Die 320 kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des heutigen Finanzverwaltungsamtes werden den Kern des neuen Dienstleisters bilden", sagte Staatssekretär Thomas Losse-Müller, der als Chef der Staatskanzlei zukünftig auch für das DLZP zuständig ist.

Mit der ressortübergreifenden Zentralisierung von Verwaltungsaufgaben im IT-, Organisations- und Personalbereich erwartet die Landesregierung spürbare Effizienzgewinne und verschafft den Ministerien mehr Luft für die eigentliche Sacharbeit.

Das neue Dienstleistungszentrum soll erstmals ressortübergreifende und laufend aktualisierte Informationen liefern, um die Potenziale von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besser erkennen und auf absehbare demographisch bedingte Entwicklungen frühzeitig reagieren zu können.

Wesentlich erleichtert wird die Zentralisierung von Personalaufgaben in einem Dienstleistungszentrum durch den digitalen Wandel. So werden die Personalakten demnächst elektronisch geführt und stehen daher ortsunabhängig jederzeit zur Verfügung. Wo früher Papierakten aufwändig zwischen verschiedenen Stellen transportiert werden mussten, können die Personalzuständigen künftig in Sekunden auch über größere Entfernungen personalbezogene Informationen einsehen oder austauschen. Auch die Zeiten, in denen Vordrucke ausgefüllt, durchs Land verschickt und in Computern manuell erfasst wurden, um Gehälter auszuzahlen, sollen bald der Vergangenheit angehören. Außerdem soll auch die Servicequalität für die Landesbediensteten durch ein DLZP verbessert werden.

Hintergrund:
Das Finanzverwaltungsamt Schleswig-Holstein ist als Landesbehörde für die Festsetzung und Anweisung von Besoldung, Versorgung, Entgelt und Beihilfe an Beamte, Beschäftigte und Versorgungsempfänger des Landes Schleswig-Holstein zuständig. Daneben werden weitere zentrale Aufgaben für die Landesverwaltung wie z.B. Bearbeitung/Regulierung von Kfz- und Personenschäden und Fiskalerbschaften wahrgenommen. Mit rund 320 Mitarbeitern betreut das Finanzverwaltungsamt ca. 90.000 aktive Bedienstete und Versorgungsempfänger.

Finanzverwaltungsamt wird Dienstleistungszentrum Personal (PDF 112KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Verantwortlich für diesen Pressetext: Carsten Maltzan, Lars Erik Bethge | Der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein | Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-1704 | Telefax 0431 988-1977 | E-Mail: landesregierung@schleswig-holstein.de