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Dienstleistungszentrum Personal Schleswig-Holstein (DLZP)

© Finanzministerium

Antragstellung


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Woher bekomme ich meine Antragsformulare?

Antragformulare können Sie hier ("Service/Formulare") bequem herunterladen.

Wann verwende ich welches der drei Formulare?

Mit dem Beihilfeantrag für allgemeine Leistungen (PDF 864KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm) beantragen Sie ausschließlich allgemeine Leistungen. Das sind alle Leistungen außer Pflege: zum Beispiel Arztrechnungen, Rezepte oder Rechnungen für Hilfsmittel.
Sie müssen Ihre Rechnungen jetzt nicht mehr einzeln aufführen.

Mit dem Beihilfeantrag für Pflegeleistungen (PDF 894KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm) beantragen Sie ausschließlich Pflegeleistungen. Das sind zum Beispiel Pflegegeld, Kosten für Kurzzeitpflege, Pflegeheim oder Pflegehilfsmittel.
Auch hier müssen Sie Ihre Rechnungen nicht mehr einzeln eintragen.

Das Beiblatt für die Angabe persönlicher Daten (PDF 484KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm) reichen Sie nur als Anlage zu Ihrem Antrag ein, wenn sich Ihre persönlichen Daten ändern. Das sind z.B. Änderungen der Krankenversicherung oder Ihres Beschäftigungs-verhältnisses.
Das Formular ersetzt damit den langen Beihilfeantrag.

Wie hoch müssen meine entstandenen Aufwendungen sein, damit ich einen Beihilfeantrag stellen kann?

Gemäß § 5 Abs. 3 BhVO müssen Ihre geltend gemachten Aufwendungen 100 Euro übersteigen. Erreichen die Aufwendungen aus zehn Monaten einen 15 Euro übersteigenden Betrag, so wird auch hierfür eine Beihilfe gewährt.
Hinweis! Beachten Sie die Jahresfrist für das Einreichen von Aufwendungen. Siehe unter „Muss ich beim Beantragen von Beihilfe Fristen beachten?“

Muss ich beim Beantragen von Beihilfe Fristen beachten?

Beihilfe gewähren wir gemäß § 80 Abs. 2 LBG nur für Aufwendungen, die weniger als zwei Jahre zurückliegen. Der Beihilfeanspruch für ältere Aufwendungen erlischt.
Die Ausschlussfrist beginnt mit dem Datum der Rechnung bzw. mit dem Kaufdatum des Medikaments. Entscheidend ist das Eingangsdatum Ihres Antrags.

Welche Belege muss ich meinem Beihilfeantrag beifügen? Reichen selbst gefertigte Kopien aus?

Jede geltend gemachte Aufwendung müssen Sie gemäß § 5 Abs. 2 BhVO mit einem Rechnungsbeleg nachweisen. Reichen Sie bitte keine Originale ein, sondern nur Duplikate oder Kopien. Selbst gefertigte Kopien reichen aus.
Machen Sie sich unbedingt eine Kopie für Ihre privaten Unterlagen, um später die Erläuterungen im Beihilfebescheid nachvollziehen zu können. Wir schicken Belege in der Regel nicht zurück.
Kopieren Sie für uns bitte jeden Beleg auf eine eigene Seite, auch bei Rezepten. Bitte achten Sie darauf, gegebenenfalls auch die Rückseite der Belege zu kopieren. Eine Beglaubigung der Kopien ist nicht erforderlich.
Tipp! Machen Sie für Ihre privaten Unterlagen doch einfach ein Foto der Rechnung mit Ihrem Smart Phone oder scannen die Belege ein.

Wir sind beide beihilfeberechtigt. Wer reicht die Belege für unsere Kinder ein?

Die Belege der Kinder kann nur der Elternteil einreichen, bei dem das Kind im Familienzuschlag berücksichtigt wird.
Dies gilt unabhängig von der Zuordnung des erhöhten Bemessungssatzes.
Siehe auch: „Haben Kinder Einfluss auf meinen Bemessungssatz?“

Kann ich meinen Beihilfeantrag persönlich abgeben?

Ja. Dies ist allerdings nur in unserer Liegenschaft im Speckenbeker Weg möglich. In unserer Liegenschaft im Sophienblatt besteht keine Möglichkeit, Anträge abzugeben.

Kann ich meinen Beihilfeantrag per Dienstpost schicken?

Ja. Bitte bedenken Sie jedoch, dass der Transportweg per Dienstpost länger dauern kann. Prüfen Sie also, ob Sie eventuelle Fristen versäumen könnten.
Siehe auch: „Muss ich beim Beantragen von Beihilfe Fristen beachten?“

Kann ich meinen Antrag per E-Mail einreichen?

Ja, neben der postalischen Beantragung bietet das DLZP auch die Möglichkeit einer Beantragung per E-Mail an beihilfe@dlzp.landsh.de. Bitte übersenden Sie unbedingt Beihilfeantrag und sämtliche Belege mit einer E-Mail, da andernfalls eine korrekte Zusammenführung von Antrag und getrennt übermittelten Belegen im DLZP nur erschwert möglich ist. Scannen Sie bitte wie bei Papieranträgen nur einen Beleg je Seite.

Bitte benennen Sie im Betreff der E-Mail Ihren Namen und Ihre Personalnummer.
Über das E-Mail-Postfach beihilfe@dlzp.landsh.de besteht kein Zugang für verschlüsselte Dokumente.

Kann ich meinen Antrag per App einreichen?   

Seit April 2021 steht Ihnen die App „Meine Arztrechnung“ zur Einreichung Ihrer Beihilfe-Belege beim Dienstleistungszentrum Personal des Landes Schleswig-Holstein zur Verfügung.

BeihilfeApp - schleswig-holstein.de

Kann ich meinen Antrag per Fax schicken?

Bitte senden Sie uns keine Anträge per Fax. Aufgrund schlechter Übertragungsqualität sind gefaxte Dokumente häufig nur bedingt lesbar. In solchen Fällen können wir Ihren Antrag womöglich nicht abschließend bearbeiten. Wir empfehlen daher, auf das Faxen von Beihilfeanträgen und Belegen zu verzichten.

Sind Abschlagszahlungen möglich?

Abschlagszahlungen auf eine zu erwartende Beihilfe sind gemäß § 5 Abs. 7 BhVO unter bestimmten Voraussetzungen und nur für bestimmte Aufwendungen möglich. Beispielsweise müssen Ihre Aufwendungen über 2.600 Euro liegen. Oder Sie müssen uns nachweisen, dass Ihr Arzt Ihre Behandlung nicht ohne Voraus- oder Abschlagzahlung vornimmt.
Abschlagszahlungen beantragen Sie schriftlich per Vordruck. Diesen können Sie hier ("Service/Formulare) herunterladen.
Tipp! Wir bearbeiten Ihren Antrag zeitlich bevorzugt, wenn Sie aktuelle Aufwendungen über 3.500 Euro haben. Macht das vielleicht einen Abschlag entbehrlich?

Ich bin Lehrer. Schicken Sie mir in den Ferien den Beihilfebescheid nach Hause?

Das DLZP versendet seine Post für Landesbedienstete gesammelt an die jeweiligen Dienststellen, auch in den Schulferien. Lediglich in wenigen begründeten Ausnahmefällen schicken wir Post an die Privatanschrift, z.B. bei Elternzeit oder langfristigen Erkrankungen.
Auf das Einlegen von Rechtsmitteln hat dies keinen negativen Einfluss für Sie. Für eine Widerspruchsfrist ist das Datum der Bekanntgabe des Bescheides entscheidend. Das ist der Zeitpunkt, zu dem der Bescheid erstmals in Ihre Hände gelangt. Bitte erläutern Sie uns einen verzögerten Bescheidzugang ggf. im Widerspruchsschreiben.