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Archäologisches Landesamt Schleswig-Holstein

© Archäologisches Landesamt S-H

Wird generell für das Suchen mit einem Metalldetektor eine Genehmigung benötigt?

Mit § 12 Abs. 2 Satz 5 DSchG SH (Denkmalschutzgesetz) ist das Verwenden von Mess- und Suchgeräten, die geeignet sind, Kulturdenkmale aufzufinden, geregelt:

Der Genehmigung der oberen Denkmalschutzbehörde bedürfen (5) das Verwenden von Mess- und Suchgeräten, die geeignet sind, Kulturdenkmale aufzufinden, ohne dazu nach anderen Rechtsvorschriften befugt zu sein.“

Ein Metalldetektor stellt ein Mess- und Suchgerät im Sinne dieser Gesetzesnorm dar, so dass grundsätzlich immer eine Genehmigung erforderlich ist. Ausgenommen sind z. B. Polizei und Kampfmittelräumdienst, die aufgrund anderer Rechtsvorschriften dazu befugt sind, Metallsuchgeräte einzusetzen. Der Ausübungsbereich der Gesetzesnorm ist aus oben genannten Gründen (siehe Hintergründe) räumlich nicht auf bestimmte Bereiche wie etwa bekannte Kulturdenkmale oder gesonderte Schutzzonen eingeschränkt.

Das ALSH differenziert bei der Ausübung des ihm in § 13 DSchG SH eingeräumten Ermessens nach dem Ort des beabsichtigten Metalldetektoreinsatzes und stellt hieran anknüpfend unterschiedliche Anforderungen an die Sachkunde. Grundsätzlich wird unterschieden in:

  1. Suche an Badestränden
  2. Suche außerhalb von Badestränden

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