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Typisch Schleswig-Holstein -
Rübenmus

Staatskanzlei

Der deftige Eintopf mit Kochwurst, Schweinebacke und Kasseler ist auch als Rübenmalheur bekannt.

Sie sind mal grün, mal gelb, manchmal aber auch rot. Sie kamen aus Skandinavien und bewahrten die norddeutschen Bauern vor manch großer Hungersnot. Die Rede ist von der Steckrübe, gerne auch nach ihrem vermeintlichen Heimatland Schwedische Rübe benannt. Woher das beliebte Gemüse jedoch wirklich stammt, ist jedoch bis heute ungeklärt.

Wenn es in Schleswig-Holstein zunehmend ungemütlicher wird, kommt Herzhaftes auf den Tisch. Mindestens genauso lecker wie Grünkohl und dank Kochwurst, Kasseler und Schweinebacke auch mindestens genauso nahrhaft, ist das landestypische Rübenmus. Vielen ist das Traditionsgericht auch als Rübenmalheur oder Steckrübeneintopf bekannt.

Ein Muss an nass-kalten Novembertagen!

Rezept

Für 4 Personen

  • 1 Steckrübe (ca. 1,5 kg)
  • 200 g Räucherspeck oder Schweinebacke
  • 500 g Schweinehals
  • 2–3 mehlige Kartoffeln (Typ Bintje, Agria, Laura)
  • 1–3 Möhren (nach Geschmack)
  • 0,5 l Wasser
  • 0,5 l Gemüsebrühe oder Rinderbrühe oder Hühnerbrühe oder Brühe
  • 1,5 EL Butter (ca. 30 g)
  • 1 Zweiglein Thymian
  • 1/4 Bund glatte Petersilie
  • 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
  • Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Die Rübe schälen und in Stücke schneiden. Die Petersilie waschen und grob hacken. Die Kartoffel waschen, schälen, halbieren und in eine Schüssel mit kaltem Wasser legen (damit diese nicht dunkel werden). Wasser und gewünschte Flüssigkeit zum Kochen bringen, Thymian, Speck und Fleisch zugeben. Nach 30 Minuten Rübe und Kartoffeln der Brühe zugeben, würzen. Nach ca. 40 Minuten, das Fleisch herausnehmen.

Nach der gesamten Kochzeit, den großen Topf abgießen, aber die Kochflüssigkeit aufheben. Das Gemüse zurück in den Topf geben. Mit einem Gemüsestampfer, den Inhalt grob stampfen und die Butter unterrühren. Die Petersilie zugeben und unterarbeiten. Das Fleisch aufschneiden und dazu servieren. Sollte der Eintopf zu dick geraten, etwas Brühe vorsichtig angießen. Abschmecken und eventuell nachwürzen.

(Quelle: creative commons / www.rezeptewiki.org)

Weitere Informationen

Typisch Schleswig-Holstein: Traditionelle Küche, Traditionen und Brauchtum

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