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Amtsgericht Norderstedt -
Rechtsantragstelle

Staatskanzlei

Amtsgericht Norderstedt -
Rechtsantragstelle

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Anträge in Familiensachen

träge in Familiensachen:

Der Rechtspfleger der Rechtsantragsstelle nimmt Anträge von Bürgern zu Protokoll. Das bedeutet, dass lediglich das aufgeschrieben wird, was der Antragsteller vorträgt. Hierbei kann es sich um Anträge unterschiedlichster Art handeln (z. B. Sorgerechts- und Umgangsrechtsanträge). Mitzubringen sind ein gültiger Ausweis sowie Belege zur Glaubhaftmachung der Angaben im Antrag (z.B. Sorgerechtsentscheidung, Geburtsurkunde, usw.).
Bevor ein gerichtliches Verfahren eingeleitet werden kann ist die Hinzuziehung des Jugendamtes zwingend erforderlich. Bitte wenden Sie sich daher zuerst einmal an das für Sie zuständige Jugendamt. Eine Rechtsberatung kann durch die Rechtspfleger in der Rechtsantragstelle nicht stattfinden. Falls eine solche gewünscht ist müssen Sie sich an einen Rechtsanwalt wenden.
Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass in der Rechtsantragstelle nicht alle Anträge aufgenommen werden. Die Antragsteller können in den meisten Fällen ihre Anträge auch selbstständig formulieren. Für die oben genannten Anträge besteht kein Formerfordernis, sodass diese in Schriftform beim Gericht eingereicht werden können.

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Gewaltschutzanträge

Wenn Sie Opfer von gewalttätigen Übergriffen oder Stalking sind, kann dem Gegner durch ein gerichtliches Verfahren der Kontakt zu Ihnen verboten werden (sog. Einstweilige Anordnung nach dem Gewaltschutzgesetz).

Voraussetzung dafür ist, dass Sie einen entsprechenden Antrag stellen.
Der Antrag kann beim zuständigen Gericht in der Rechtsantragstelle oder bei einem Rechtsanwalt gestellt werden. In der Rechtsantragstelle wird Ihr Antrag zu Protokoll genommen. Eine Beratung kann durch die Rechtsantragstelle nicht stattfinden. Sollte eine solche erforderlich sein, wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt.

Auch Aussagen über die Erfolgsaussicht können durch die Rechtspfleger in der Rechtsantragstelle nicht getroffen werden.

Bitte beachten Sie das mögliche Kostenrisiko, falls dem Antrag nicht entsprochen wird. Sie haben die Möglichkeit für das Verfahren Verfahrenskostenhilfe zu beantragen. Den Vordruck finden Sie hier: http://www.justiz.de/formulare/zwi_bund/zp1a.pdfiko, falls dem Antrag nicht entsprochen wird. Sie haben die Möglichkeit für das Verfahren Verfahrenskostenhilfe zu beantragen. Den Vordruck finden Sie hier: http://www.justiz.de/formulare/zwi_bund/zp1a.pdf

Dem Antrag sind Unterlagen zu Ihren Einnahmen und Ausgaben, sowie durchgehende Kontoauszüge der letzten sechs Wochen vor Antragstellung beizufügen.

 

Ihrem Antrag kann am ehesten entsprochen werden, wenn Sie die Vorfälle belegen können. Je aussagekräftiger eingereichte Unterlagen sind umso wahrscheinlicher ist eine kurzfristige Entscheidung.

Daher sollten möglichst viele der folgenden Unterlagen mitgebracht werden:

 

  • Genaue (notfalls von Hand geschriebene) chronologische Aufstellung der Geschehnisse der letzten Tage/Wochen
  • Ärztliche Atteste über zugefügte Verletzungen
  • Bei gestellter Strafanzeige: Mindestens das Aktenzeichen der Polizei, wenn möglich auch eine Abschrift des Anzeigentextes (diesen können Sie bei der Polizeidienststelle anfordern)
  • Falls Polizeieinsätze nötig waren Abschriften der Protokolle, mindestens das Aktenzeichen

Zur Antragsaufnahme ist es unbedingt erforderlich, dass Sie die genaue Adresse der gegnerischen Partei nennen können. Andernfalls kann von hier aus keine Zustellung erfolgen. In einem solchen Fall werden keine Anträge aufgenommen.

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Anträge in Zivilsachen

Anträge in Zivilsachen:

 Zivilrechtlich können einstweilige Verfügungen auf Duldung oder Unterlassung gestellt werden. Solche Anträge können sowohl beim Rechtsanwalt, als auch beim Amtsgericht in der Rechtsantragstelle aufgenommen werden.

Bitte beachten Sie, dass in der Rechtsantragstelle keine Beratung erfolgen kann. Falls eine solche erforderlich ist wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt. In der Rechtsantragstelle werden lediglich Ihre Aussagen zu Protokoll genommen.

Bitte beachten Sie das mögliche Kostenrisiko, falls dem Antrag nicht entsprochen wird. Sie haben die Möglichkeit für das Verfahren Prozesskostenhilfe zu beantragen.

Den Vordruck finden Sie hier:

http://www.justiz.de/formulare/zwi_bund/zp1a.pdf

Dem Antrag sind Unterlagen zu Ihren Einnahmen und Ausgaben, sowie durchgehende Kontoauszüge der letzten sechs Wochen vor Antragstellung beizufügen

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