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Amtsgericht Norderstedt -
Beratungshilfe

Staatskanzlei

Amtsgericht Norderstedt -
Beratungshilfe

Hier finden Sie Informationen zur Beratungshilfe

Beratungshilfe kann Bürgern gewährt werden, die die Kosten für Beratung oder Vertretung durch einen Rechtsanwalt nicht aufbringen kann und denen keine andere zumutbare Möglichkeit zur Verfügung steht.

Beratungshilfe kann nur für außergerichtliche Vertretung gewährt werden. In laufenden gerichtlichen Verfahren ist Prozess- oder Verfahrenskostenhilfe zu beantragen.

Der Antrag für Beratungshilfe kann schriftlich oder persönlich beim Amtsgericht in der Beratungshilfeabteilung beantragt werden. Auch bei persönlicher Antragstellung ist es erforderlich, dass Sie einen Antrag ausfüllen. Den Antrag finden Sie hier: Antrag auf Bewilligung von Beratungshilfe

 

Bitte füllen Sie den Antrag vollständig aus!

 

Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:

-       Nachweis über Einnahmen (Lohnbescheinigungen der letzten der Monate, bei schwankenden Einkünften der letzten sechs Monate, aktueller Bewilligungsbescheid für Sozialhilfe nebst allen Berechnungsbögen, Rentenbescheid)

  • Durchgehende, aktuelle Kontoauszüge der letzten sechs Wochen in ungeschwärzter Form von allen Konten (ggf. auch des Ehepartners)
  • Nachweis über Mietzahlungen, beim Eigenheim: Belege über die Nebenkosten, Kredittilgungen, Grundsteuer etc.
  • Sparbücher, Bausparverträge, Lebensversicherungen (Nachweis des aktuellen Guthabens/Rückkaufswertes)
  • Nachweis über sonstige Zahlungsverpflichtungen (z.B. Kredite, Versicherungen)
  • Unterlagen zur Angelegenheit
  • Personalausweis oder Reisepass

Die Nachforderung weiterer Unterlagen kann im Einzelfall gegeben sein.

Bei persönlicher Antragstellung ist es ausreichend, wenn die genannten Unterlagen im Original mitgebracht werden. Die Unterlagen können nach der Bearbeitung in der Regel sofort wieder mitgenommen werden. Wenn Sie den Antrag per Post senden, fügen Sie die Unterlagen bitte in Kopie bei, da diese Aktenbestandteil werden.

Bitte beachten Sie, dass Beratungshilfe in folgenden Fällen nicht gewährt werden kann:

  • wenn andere Möglichkeiten der Beratung bestehen (Schuldnerberatung, Jugendamt für Kindschaftssachen, Mietverein)
  • bei fehlenden, zumutbaren Eigenbemühungen
  • wenn eine Rechtschutzversicherung ohne Selbstbeteiligung eintritt
  • wenn bereits ein gerichtliches Verfahren in dieser Sache anhängig ist

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