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Die Serviceeinheit des Familiengerichts

Staatskanzlei

Die Serviceeinheit des Familiengerichts

Die Serviceeinheiten des Familiengerichts sind für die Verwaltung der Akten zuständig.

 

Hierzu gehört unter anderem

-       die Führung der Akten,

-       das fristgerechte Vorlegen der Akten,

-       die Zuordnung der eingehenden Schriftstücke zu den jeweiligen Verfahren,

-       das Fertigen sämtlicher vom Richter oder Rechtspfleger verfügten Schreiben,

-       das Herstellen der Ausfertigungen der Beschlüsse und Urteile und die Feststellung der Rechtskraft der Beschlüsse und Urteile.

 

Allerdings dürfen weder die Servicekräfte noch Rechtspfleger oder Richter Rechtsberatung leisten.

 

Bei telefonischen Anfragen zu anhängigen Verfahren halten Sie bitte immer das gerichtliche Aktenzeichen bereit, um die Bearbeitung zu beschleunigen.

 

Sollten Sie anwaltlich vertreten sein, so wenden Sie sich bitte zuerst immer an Ihren Anwalt, der Ihnen neben einfachen Auskünften auch weitergehende Erläuterungen geben und Ihnen das juristische Hintergrundwissen vermitteln kann.

 

Verfahren in Kindschaftssachen, zum Beispiel elterliche Sorge oder Umgang, werden beim Gericht auf Antrag eines Beteiligten eingeleitet. Vor Einleitung eines solchen Verfahrens ist vorab unbedingt mit dem Jugendamt Kontakt aufzunehmen, manche Verfahren erübrigen sich nach einer Beratung dort. Das spart Kosten und Zeit.

 

Sollte dann doch ein Antrag gestellt werden müssen, ist folgendes zu beachten:

 

-       alle Daten der Beteiligten (Anschrift, Geburtsdatum etc., möglichst unter Beifügung von Urkunden) sind mitzuteilen

-       Grund des Antrags

-       dreifache Ausfertigung des Antrags, da der „Gegner“ und das Jugendamt einzubeziehen sind

 

Bei anderen Verfahren, zum Beispiel Scheidungen, Unterhaltsverfahren, Güterrechtsverfahren und sonstigen Familienstreitsachen, besteht Anwaltszwang.

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