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Amtsgericht Lübeck

© Socha / AG Lübeck

Sie möchten als Zuschauer an einer Gerichtsverhandlung teilnehmen und Einblicke in den Ablauf einer Verhandlung erhalten? Informationen zu der Planung eines Gerichtsbesuchs finden Sie hier.

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Planung eines Besuchs

Die meisten Gerichtsverhandlungen der Zivil- und Strafabteilung des Amtsgerichts Lübeck sind öffentlich. Soweit Sie als Zuschauer einer Gerichtsverhandlung beiwohnen wollen, können Sie ohne Anmeldung an den Verhandlungen teilnehmen.

Einige Gerichtsverhandlungen dürfen Sie nicht besuchen, weil diese nicht öffentlich sind, zum Beispiel Verhandlungen vor dem Familiengericht über Ehescheidungen, in Vormundschaftssachen sowie in Strafsachen gegen Jugendliche (14 - 17 Jahre).

Andere Gerichtsverhandlungen, zum Beispiel Zivilprozesse, sind für Besucher manchmal wenig informativ, weil vor der Verhandlung Schriftsätze der Parteien gewechselt wurden und die Einführung in den Sach- und Streitstand durch das Gericht nicht den gesamten Sachverhalt wiedergeben kann. Häufig werden in der Verhandlung auch lediglich Anträge gestellt.

Informativ und lehrreich sind erfahrungsgemäß Besuche in Strafverhandlungen gegen erwachsene Angeklagte (Einzelrichter oder Schöffengericht).

Die Verhandlungen beginnen in der Regel zwischen 8.00 Uhr und 9.00 Uhr und enden zwischen 14.00 Uhr und 16.00 Uhr. Von Montag bis Freitag finden regelmäßig mehrere gleichartige Sitzungen statt. Pro Sitzungstag werden vor dem Einzelrichter etwa 3-8, vor dem Schöffengericht 1-3 Sachen verhandelt.

Bitte beachten Sie, dass nur der tagesaktuelle Sitzungsaushang maßgeblich ist und Sitzungen teilweise auch kurzfristig ausfallen können. 

Verhalten während des Besuchs

Für den Besuch der Sitzung beachten Sie bitte die folgenden Hinweise

  • Bitte treffen Sie rechtzeitig ein. Beachten Sie, dass bei Betreten des Gerichts Einlasskontrollen durchgeführt werden. Betreten Sie den Saal zu Beginn der Sitzung, also mit dem Aufruf der Sache und verlassen Sie ihn nach Beendigung der Sitzung. Es sollte möglichst vermieden werden, den Sitzungssaal während einer laufenden Sitzung zu betreten oder zu verlassen. Bedenken Sie, dass Sie durch die dadurch entstehende Unruhe den Verhandlungsablauf stören.
  • Bemühen Sie sich den Saal mit der Gruppe gemeinsam zu betreten und nach dem Ende der Sitzung gemeinsam zu verlassen.
  • Jede Störung der Sitzung durch Unterhaltungen und andere Geräuschentwicklungen insbesondere Beifalls- oder Unmutsbekunden sind zu unterlassen.
  • Es ist untersagt in den Sitzungssälen zu rauchen, zu essen oder zu trinken. Ton- und Filmaufnahmen ohne Genehmigung sind verboten. Beachten Sie die Hinweise unter dem Punkt Ton- und Filmaufnahmen.
  • Dem Anweisungen des/der Vorsitzenden ist Folge zu leisten.
  • Es wird keine Haftung für Taschen  oder ihre Garderobe übernommen.

Ton- und Filmaufnahmen

Foto- Film- und Tonaufnahmen sind während einer Gerichtsverhandlung nach § 169 S. 2 GVG verboten. Das Mitführen von Geräten zur Film-, Ton- und Fotoberichterstattung ist nicht erlaubt (Ziffer A Nummer 3 der "Richtlinien zur Ausübung des Hausrechtes" vom 31. Mai 2011).

Es besteht die Möglichkeit Aufnahmen außerhalb der Verhandlung (also vor dem Aufruf der Sache und nach dem Schluss der Sitzung sowie in Verhandlungspausen) und das Mitführen der Geräte zur Fertigung von Film-, Ton- und Fotoberichterstattung genehmigen zu lassen.

Für Aufnahmen im Sitzungssaal ist die Einwilligung derjenigen Gerichtsperson erforderlich, die die Verhandlung leitet.

Unabhängig davon sind die Vorschriften des Kunsturhebergesetzes zu beachten. Zum Beispiel dürfen bei der Veröffentlichung von Bildnissen Personen grundsätzlich nur als Beiwerk neben einer Örtlichkeit erscheinen (vergleiche § 23 Absatz 1 Nummer 2 des Gesetzes).

Wenden sie sich hierzu vorab an die Pressestelle des Amtsgerichts Lübeck.

 

Pressesprecherin

Richterin am Amtsgericht Corinna Wiggers, Telefon +49 451 371-1581.

Stellvertretender Pressesprecher

Richter am Amtsgericht Dr. Oliver Moosmann , Telefon +49 451 371-1639.