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Amtsgericht Kiel

© AGKiel

Grundsatzerklärung

Grundsatzerklärung für das Amtsgericht Kiel

  • Präambel
  • Unser Mitarbeiter-Bild
  • Unsere Vorstellung von Führungsverantwortung
  • Unsere Außenwirkung
  • Die Anforderungen an Technik und Organisation

Präambel

Das Amtsgericht Kiel ist nach der Zahl seiner Beschäftigten das größte Amtsgericht in Schleswig-Holstein.

Die Angehörigen unseres Hauses bearbeiten Familiensachen, bürgerlich-rechtliche Streitigkeiten und Strafsachen. Sie sind auch zuständig für alle Grundbuch-, Register- und Landwirtschaftssachen, Nachlass-, Betreuungs- und Personenstandsangelegenheiten sowie für Zwangsversteigerungen und Insolvenzverfahren. Sie sind ferner zur Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen berufen. Gleichzeitig sorgt das Gericht für die fundierte Ausbildung junger Menschen sowohl in den richterlichen als auch den nichtrichterlichen Tätigkeitsfeldern.

Wir, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtsgerichts Kiel, sehen uns in der Verantwortung, unseren Beitrag zur Rechtspflege als einer Dienstleistung für die Bürgerinnen und Bürger zu erbringen. Wir erkennen, dass die Rechtsprechung nach Vorgabe der Verfassung eine herausgehobene Stellung hat und für alle Bereiche menschlichen Daseins von besonderer Bedeutung ist.

Die Arbeitsgrundlage auch unseres Gerichtes wird maßgeblich durch den unablässigen gesellschaftlichen Werte- und Bewusstseinswandel, politische Entscheidungen und wirtschaftliche Entwicklungen beeinflusst. Unsere tägliche Arbeit ist an den Anforderungen fachlicher Qualität, Bürgerfreundlichkeit, und Effizienz ausgerichtet. Durch regelmäßige Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen gewährleisten wir, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gute Arbeitsergebnisse bei möglichst kurzer Bearbeitungszeit erzielen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter pflegen einen durch Vertrauen und Respekt geprägten Umgang miteinander und verhelfen den Leitbildern von Zivilcourage und sozialer Kompetenz über alle Zuständigkeits- und Führungsebenen hinweg zur Geltung. Die ständige Verbesserung unserer Aufbau- und Ablauforganisation sowie der Einsatz moderner Bürotechnik ist uns ein besonderes Anliegen. Ein Qualitätsmanagement gewährleistet, dass die erreichten Erfolge gesichert und fortentwickelt werden.

Vor diesem Hintergrund haben wir Grundsätze entwickelt, die unser Verständnis von einer effizienten, bürgerfreundlichen Aufgabenwahrnehmung wiedergeben und Fragen des Umgangs der Mitarbeiter untereinander beantworten. Es ist ein Idealbild, nach dessen Verwirklichung wir streben und das ständig Gegenstand von Ergänzungen im Verlauf der weiteren Entwicklung sein wird.

Unser Mitarbeiter-Bild

Die Zusammenarbeit in den Serviceeinheiten, mit Richterinnen und Richtern, mit Rechtspflegerinnen und Rechtspflegern ist durch einen respektvollen Umgang und Verständigung geprägt.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berücksichtigen die Belange aller Abteilungen.
Über einzelne Aufgabenschritte hinaus erkennen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Verantwortung für die Sache.
Aus- und Fortbildung, eine aufgabengerechte Förderung oder einen Wechsel im Tätigkeitsbereich begreifen die Beschäftigten als Chance.
Die Angehörigen des Gerichts sind für Kritik und Verbesserungsvorschläge offen und sprechen sie auch ihrerseits aus.

Unsere Vorstellung von Führungsverantwortung

Das Führungspersonal trägt eine besondere Verantwortung für die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die verfassungsrechtlich verbürgte richterliche Unabhängigkeit sowie die gesetzlich normierte sachliche Unabhängigkeit der Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger werden in allen Belangen gewahrt.
Die Führungsstrukturen werden durch klare Aufgabenzuweisungen an Präsident, Geschäftsleiter und Abteilungsleitung festgelegt.
Die Beschäftigten werden in ihrer Eigenverantwortung und ihrer beruflichen Entwicklung durch Anerkennung ihrer Leistung, Einsatz im Rahmen ihres Leistungsvermögens und regelmäßige Qualifikationsangebote gefördert.
Der Personaleinsatz erfolgt gerecht und nachvollziehbar.
Die Kommunikation zwischen Verwaltung und Beschäftigten sowie Personalvertretungsgremien wird vertrauensvoll und fachbezogen geführt. Frühzeitige gegenseitige Information und sachlich begründete Entscheidungen sind hierfür Voraussetzung.
Führung und Verwaltung sind für die weitere Verbesserung der Strukturen und Abläufe in unserem Gericht verantwortlich. Sie informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über Veränderungsbedarf frühzeitig und beteiligen sie umfassend.
Ein jährlicher Geschäftsbericht beschreibt bisherige Entwicklungen und künftige Perspektiven.

Unsere Außenwirkung

Als Dienstleister auf dem Gebiet der Rechtspflege achten wir auf Bürgerfreundlichkeit im Umgang und in allen Arbeitsabläufen.
Wir bieten einen Empfangs- und Informationsbereich, den Servicepoint.
Räume mit Publikumsverkehr, wie Sitzungssäle und Wartebereiche sind bedarfsgerecht gestaltet.
Mit den Stellen und Personen, die uns in unserer Arbeit unterstützen, arbeiten wir sachbezogen und vertrauensvoll zusammen.
Unser Gericht betreibt eine aktive Öffentlichkeitsarbeit.

Die Anforderungen an Technik und Organisation

Die Arbeitsplätze sind bedarfsgerecht ausgestattet.
Die Informationstechnik unterstützt die Ablauforganisation und wird von allen Beschäftigten genutzt, um Arbeitsabläufe effektiv und effizient zu gestalten. Eingänge werden sofort vorgelegt. Die schnelle Erreichbarkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist gewährleistet. Die Verfahren werden zügig bearbeitet.
Die Nutzung einheitlicher Formulare erleichtert die Zusammenarbeit.

Das Amtsgericht Kiel trägt dem Sicherheitsbedürfnis der Menschen im Haus Rechnung.

Zwischen dem Personalrat und dem Richterrat sowie dem Präsidenten des Amtsgerichts Kiel nach § 57 des Gesetzes über die Mitbestimmung der Personalräte vereinbart am 20. Dezember 2007

gez. Block (Präsident des Amtsgerichts)

gez. Litwinski (Vorsitzende des Richterrates)

gez. Hegeholz (Vorsitzende des Personalrates)