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Wohngeld

© M. Staudt / grafikfoto.de

Wohngeld

Wer erhält Wohngeld? Wo und wie kann man es beantragen? Hier finden Sie weitere Informationen.

Geldscheine und Münzen vor einem Aktenordner mit der Aufschrift "Wohngeld" © PeJo/Fotolia.com

Wohngeld ist eine finanzielle Hilfe des Staates, um Personen mit einem niedrigeren Einkommen dauerhaft ein angemessenes und familiengerechtes Wohnen zu ermöglichen. Berechtigte haben darauf einen Rechtsanspruch.

Wohngeld wird als Mietzuschuss oder als Lastenzuschuss gezahlt. Mieter einer Wohnung oder eines Zimmers erhalten einen Mietzuschuss. Eigentümer eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung erhalten einen Lastenzuschuss. Voraussetzung ist, dass Mieter bzw. Eigentümer den Wohnraum selbst nutzen und die Miete bzw. die Belastung hierfür aufbringen.

Wohngeldantrag stellen

Ansprechpartner, Gebühren, Unterlagen

info Zuständigkeitsfinder Schleswig-Holstein (ZuFiSH)

Wer Wohngeld beantragen möchte, sollte zuvor prüfen, ob er oder sie wohngeldberechtigt ist. Einen Antrag stellt man bei seiner Amts-, Gemeinde- oder Stadtverwaltung. Die dortigen Wohngeldbehörden bewilligen den Antrag ggf. auch. Im Kreis Schleswig-Flensburg ist die Kreisverwaltung zuständig. Dort bearbeiten die Sozialzentren die Wohngeldangelegenheiten. An wen Sie sich wenden müssen, welche Unterlagen benötigt werden und welche Gebühren anfallen, können Sie im Zuständigkeitsfinder Schleswig-Holstein herausfinden.

Anspruch auf Wohngeld

Voraussetzungen für einen Anspruch auf Wohngeld sind:

  • die Höhe der zuschussfähigen Miete bzw. Belastung,
  • die Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder,
  • das Gesamteinkommen der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder
  • und die Mietenstufe.

Kein Wohngeld erhält, wer:

  • Arbeitslosengeld II / Sozialgeld bezieht,
  • Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung oder
  • Hilfe zum Lebensunterhalt oder eine andere Transferleistung bezieht, bei deren Berechnung Kosten der Unterkunft berücksichtigt worden sind.

Wer Wohngeld zu Unrecht bezieht muss es zurückzahlen, sollte er oder sie es rechtswidrig in Anspruch genommen haben. Dies kann der Fall sein, wenn Sie bei der Antragstellung unvollständige bzw. unzutreffende Angaben gemacht haben oder es versäumt haben, maßgebliche Änderungen mitzuteilen, während Sie Wohngeld beziehen. Dies hat zur Folge, dass die Leistung aufgehoben bzw. zurückgenommen wird, und zieht ggf. auch ein Bußgeld oder eine strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Weitere Informationen zum Wohngeld erhalten Sie hier:

Wohngeld - Informationen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit