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Offensive für bezahlbares Wohnen

© M. Staudt / grafikfoto.de

Offensive für bezahlbares Wohnen

Strategie für eine angemessene mittel- und langfristige Wohnraumversorgung unter Berücksichtigung des demografischen Wandels.

Logo "Offensive für bezahlbares Wohnen" © Innenministerium

Die "Offensive für bezahlbares Wohnen" haben das Land, die Kommunen und die Wohnungswirtschaft gemeinsam vereinbart. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den regionalen Bedarfsschwerpunkten. Die Offensive trägt dazu bei, unter Berücksichtigung des demografischen Wandels sowie investiver und energetischer Bedarfe die Menschen in Schleswig-Holstein mittel- und langfristig angemessen mit Wohnraum zu versorgen.

Die Offensive wurde am am 21.01.2013 mit einer Rahmen-Vereinbarung begründet, die damit erstmalig gemeinsame Ziele und ein gemeinsames Vorgehen dokumentiert.

Ziele und konkrete Maßnahmen sind u.a.:

  1. die komplette Neuaufstellung der Wohnraumförderung zum 01.07.2014,
  2. die Definition der Zielregionen der Offensive (Orte mit besonders hohen Mietsteigerungstendenzen, deutlich über dem Landesdurchschnitt liegenden Mieten und besonderer zentralörtlicher Funktion und steigender Wohnungsnachfrage),
  3. die Entwicklung eines landesweites Mietenmonitoring ab 01.01.2014.

Rahmen-Vereinbarung zur schleswig-holsteinischen Offensive für bezahlbares Wohnen (PDF 883KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Die Strategie zeigt Erfolge

2019 bis 2022

Für bezahlbares Wohnen stellt das Land in den Jahren 2019 bis 2022 788 Millionen Euro aus der sozialen Wohnraumförderung bereit. Mit den Mitteln sollen rund 6.400 Mietwohnungen gefördert und der Neubau oder Ankauf von etwa 700 Eigenheimen unterstützt werden. Neben der Neubauförderung soll ein Schwerpunkt auf die Bestandsförderung gelegt werden.

Wohnraumförderprogramm 2019 bis 2022 - Programmerlass

2015 bis 2018

Die Landesregierung bestätigte im Januar 2015 die Offensive für bezahlbares Wohnen durch den Beschluss zur Fortsetzung der sozialen Wohnraumförderung. 2015 bis 2018 konnten mehr als 4.500 zweckgebundene Wohnungen neu gebaut oder saniert werden. Außerdem wurden im Rahmen der geförderten Projekte rund 3.000 Wohnungen zusätzlich freifinanziert gebaut. Insgesamt wurde ein Investitionsvolumen von mehr als einer Milliarde Euro ausgelöst – vorwiegend zugunsten der regionalen Bauwirtschaft.

2011 bis 2014

Das Programm der Sozialen Wohnraumförderung für 2011 bis 2014 war Ende 2014 mit rd. 324 Mio. Euro (Eigentumsmaßnahmen, Mietwohnungsbau und Zuschussprogramme) ausgeschöpft und hat insgesamt ein Investitionsvolumen von rd. 800 Mio. Euro ausgelöst. Mit den Mitteln wurden insgesamt 5.130 Wohneinheiten gefördert. Den verbleibenden Restmitteln ( 36 Mio. €) stand eine zusätzliche Mittelnachfrage mit rd. 200 Mio. € für ungefähr 1.800 WE gegenüber; das Programmvolumen 2011-14 war damit deutlich überzeichnet.

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