Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Schleswig-Holstein als Drehscheibe zwischen Nord- und Ostsee

Staatskanzlei

Schleswig-Holstein als Drehscheibe zwischen Nord- und Ostsee

Schleswig-Holstein, ein Land zwischen zwei Meeren, profitiert von seiner geographischen Lage.

Luftaufnahme der B 207 über den Fehmarnsund in Richtung Festland B 207 zwischen Heiligenhafen-Ost und Puttgarden (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © MWAVT

Schleswig-Holstein, der "echte Norden", liegt geographisch mittendrin: Als Verbindung des skandinavischen Raums mit Zentraleuropa und wichtigen Verbindungsachsen bis hinunter nach Süditalien ist Deutschlands nördlichstes Bundesland ein attraktiver Wirtschaftsstandort.

Standortvorteil der geographischen Lage

Schleswig-Holsteins Entwicklungsperspektiven sind geprägt durch die Lage im Norden Deutschlands, angebunden an Nord- und Ostsee, mit langjährig gewachsenen Kooperationsbeziehungen zu Dänemark und seit geraumer Zeit auch zur Öresund-Region. Zusätzlich ist die enge wirtschaftliche und strukturelle Verbindung des Landes zu Hamburg, die institutionalisierte Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg und die verbesserte verkehrliche Anbindung über Lübeck nach Hamburg (A 20 und Elektrifizierung) und Mecklenburg-Vorpommern sowie weiter in Richtung Osteuropa von Bedeutung. Unter Berücksichtigung dieser wirtschaftsgeographischen und verkehrlichen Situation muss Schleswig-Holstein seine strategische Einbindung und seine spezifische Rolle in Norddeutschland definieren und seine Handlungsoptionen darauf aus-richten.

Mit der voranschreitenden Globalisierung der Wirtschaftsmärkte und der Ausdehnung der EU 2004 Richtung Osteuropa ist der Wettbewerb der Regionen um Wachstum, Beschäftigung und Innovation verschärft worden. Die Nähe Schleswig-Holsteins zu Hamburg stellt jedoch hierbei einen erheblichen Standortvorteil dar.

Kooperationen im Ostseeraum

Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat den globalen Entwicklungsprozessen bereits seit vielen Jahren als Motor der Ostseekooperation Rechnung getragen. Dadurch ist dem Nordosten Europas eine Perspektive als europäische Region eröffnet worden. Mit einem Netz von regionalen Partnerschaften, der Einrichtung von Schleswig-Holstein-Büros, der Beteiligung an einer Vielzahl von Organisationen sowie der Initiierung strategischer INTERREG-Projekte, wie zum Beispiel STRING (Zusammenarbeit Schleswig-Holsteins mit Hamburg und der Öresund-Region), hat die Landesregierung frühzeitig die richtigen Konsequenz zur Stärkung des Standortes Schleswig-Holstein gezogen.

Schleswig-Holstein wickelt einen erheblichen und wachsenden Teil seines Außenhandels mit den Staaten des Ostseeraums ab. Es hat sich gemeinsam mit seinen Nachbarn erfolgreich zur "Transport-Drehscheibe" zwischen dem nordöstlichen Ostseeraum und den Märkten Westeuropas entwickelt. In den vergangenen Jahren konnten ergänzend politische Verbindungen zu den neuen potenziellen Wachstumsregionen in Nordosteuropa aufgebaut werden, zum Beispiel zu Polen und den baltische Staaten.

Verwandte Themen