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Flugsicherheitsanalyse der Wechselwirkungen von Windenergieanlagen und Funknavigationshilfen DVOR/VOR der Deutschen Flugsicherung GmbH

Staatskanzlei

Flugsicherheitsanalyse der Wechselwirkungen von Windenergieanlagen und Funknavigationshilfen DVOR/VOR der Deutschen Flugsicherung GmbH

Im Auftrag des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein wurde vom Institut für Luft- und Raumfahrt an der TU Berlin ein Gutachten zu den Wechselwirkungen von Windenergieanlage und Funknavigationshilfen DVOR/VOR der Deutschen Flugsicherung GmbH erstellt. Die aktuelle ergänzte Fassung ist hier verfügbar.
Zwei weitere Gutachten wurden seitens der in Schleswig-Holstein tätigen immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsbehörde (Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR), Flintbek) an den öffentlich bestellten Sachverständigen Herrn Dr.-Ing. Jochen Bredemeyer vergeben. Diese sowie eine Kurzfassung zum ersten Gutachtenteil finden Sie nachstehend.

Im September 2017 hat die Deutsche Flugsicherung GmbH nunmehr mitgeteilt, dass sie mit der Überarbeitung eines bundesweiten Luftraumkonzeptes begonnen hat. Dabei wird untersucht, ob und wie es gelingen kann, zukünftig Flugverfahren für den An- und Abflug nur noch basiert auf Flächennavigation (vorzugsweise satellitengestützt) vorzuhalten. Die Ergebnisse erster Untersuchungen haben dazu geführt, dass die DFS plant, bis Ende des Jahres 2020 neue An- und Abflugverfahren einzuführen. Im Rahmen dieser Umstellung entfiele dann ab 2021 die betriebliche Nutzung der DVOR Michaelsdorf, die dann ersatzlos abgebaut wird. Ebenso entfällt auch der für das ehemalige Drehfunkfeuer Lübeck (Klein Parin) vorgesehene Ersatzstandort Seedorf sowie Elbe.