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Flugsicherheitsanalyse der Wechselwirkungen von Windenergieanlagen und Funknavigationshilfen DVOR/VOR der Deutschen Flugsicherung GmbH

Staatskanzlei

Flugsicherheitsanalyse der Wechselwirkungen von Windenergieanlagen und Funknavigationshilfen DVOR/VOR der Deutschen Flugsicherung GmbH

Im Auftrag des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein wurde im Jahr 2014 und 2015 vom Institut für Luft- und Raumfahrt an der Technischen Universität Berlin ein Gutachten zu den Wechselwirkungen von Windenergieanlagen und Funknavigationshilfen erstellt. Dabei wurden die Flugnavigationseinrichtungen Very High Frequency Omnidirectional Radio Range (VOR) und Doppler Very High Frequency Omnidirectional Radio (DVOR) der Deutschen Flugsicherung GmbH betrachtet. Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR), Flintbek hat zwei weitere Gutachten vergeben. Auftragnehmer war der öffentlich bestellte Sachverständige Herr Dr.-Ing. Jochen Bredemeyer. Auf Anfrage sind folgende Gutachten erhältlich:

  • Flugsicherheitsanalyse der Wechselwirkungen von Windenergieanlagen und Funknavigationshilfen DVOR/VOR der Deutschen Flugsicherung GmbH (im Auftrag des MELUR) vom 01. Juni 2014 und 20. April 2015
  • Gutachten zur Interaktion zwischen Windenergieanlangen und DVOR-Anlagen der Flugsicherung – Abschlussbericht vom 06.03.2014
  • Fortführendes Gutachten zur Interaktion zwischen Windenergieanlagen und dem DVOR MIC unter besonderer Betrachtung der Störwirkung auf den Empfänger vom 17.04.2015
  • Further expertise on the interaction between wind turbines and the DVOR MIC with special consideration of the interference effects on the receiver

Im September 2017 hat die Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) mitgeteilt, dass sie mit der Überarbeitung eines bundesweiten Luftraumkonzeptes begonnen hat. Dabei wird untersucht, ob und wie es gelingen kann, zukünftig Flugverfahren für den An- und Abflug nur noch basiert auf Flächennavigation (vorzugsweise satellitengestützt) vorzuhalten. Die Ergebnisse erster Untersuchungen haben dazu geführt, dass die DFS plant, bis Ende des Jahres 2020 neue An- und Abflugverfahren einzuführen. Im Rahmen dieser Umstellung entfiele dann ab 2021 die betriebliche Nutzung der DVOR Michaelsdorf, die dann ersatzlos abgebaut wird. Ebenso entfällt auch der für das ehemalige Drehfunkfeuer Lübeck (Klein Parin) vorgesehene Ersatzstandort Seedorf sowie Elbe.

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