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Ein Beispiel aus der Praxis

Staatskanzlei

Ein Beispiel aus der Praxis

Frau B. ist gelernte Tischlerin und hat vor acht Jahren auf eigene Kosten eine Ausbildung zur Heilpraktikerin absolviert. Vor sieben Jahren hat sie das erste ihrer beiden Kinder bekommen und sich seither primär um die Kindererziehung gekümmert. Nun möchte sie wieder als Tischlerin arbeiten, ist sich aber unsicher, ob ihr Können dafür noch ausreichend ist. Ihre alte Firma gibt es nicht mehr. Im Internet hat sie die Rufnummer des kostenfreien Infotelefons zur Weiterbildung – 0800 2017 909 - entdeckt und ruft dort an. Frau B. erzählt dem Berater, dass sie als Tischlerin im Schwerpunkt Innenbau/Treppenbau gearbeitet habe. Die beiden besprechen verschiedene Qualifizierungsmaßnahmen, die für Frau B. in Frage kommen und welche Fördermöglichkeiten es dafür gibt.
Dabei wird deutlich, dass Frau B. immer noch Zweifel hat. Der Berater spricht sie auf die damalige Motivation zur Heilpraktikerausbildung an. Es stellt sich heraus, dass Frau B. eigentlich nie besonders zufrieden als Tischlerin war und schon damals nach Alternativen, z.B. im Gesundheits- und Sozialbereich, gesucht hat. Der Berater empfiehlt Frau B., zusätzlich ein persönliches Gespräch „vor Ort“ mit einer Weiterbildungsberatungsstelle zu führen, um noch einmal grundlegend den für sie passenden beruflichen Weg zu besprechen. Mit den konkreten Informationen zu einem Wiedereinstieg als Tischlerin und mit den zusätzlichen Kontaktdaten der Vor-Ort-Beratung legt Frau B. zufrieden auf, um anschließend bei einer Weiterbildungsberatungsstelle ganz in ihrer Nähe anzurufen.