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Ausbau der A 7

Staatskanzlei

Ausbau der A 7

Ein bedeutendes Zwei-Länder-Infrastrukturprojekt

Die Bundesautobahn A 7 ist die längste Autobahn Deutschlands und eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen. Sie muss deshalb als leistungsfähige und attraktive Verkehrsverbindung erhalten und ausgebaut werden.

Die A 7 als Verbindungsachse nach Skandinavien

Die Autobahn A 7 ist die wichtigste und aufkommensstärkste Verkehrsachse, die Schleswig-Holstein, aber ebenso die skandinavischen Länder, mit den Wirtschaftszentren in Zentraleuropa verbindet. Die A 7 hat insbesondere im Raum Hamburg ein sehr hohes Verkehrsaufkommen. In Spitzenzeiten sind bis zu 150.000 Fahrzeuge täglich vor dem Elbtunnel.

Auch wenn die Feste Fehmarnbeltquerung zu einer teilweisen Verkehrsverlagerung auf die Vogelfluglinie führen wird (insbesondere für die in Richtung Kopenhagen/Malmö und nach Schweden laufenden Verkehre), so wird die A 7 auch künftig die wichtigste Nord-Süd-Magistrale für Schleswig-Holstein und die skandinavischen Länder bleiben.

Aktuelle Informationen

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Aktuelle Verkehrslage und Baustellen in Schleswig-Holstein

Informationen zur aktuellen Verkehrssituation:

https://strassen-sh.de

Informationen zum aktuellen Baugeschehen (Via Solutions Nord)

Informationen der Via Solutions Nord zum aktuellen Baugeschehen in Schleswig-Holstein:

https://via-solutions-nord.de/aktuelles-baugeschehen/

Aktuelle Pressemitteilungen

Pressemitteilungen der Via Solutions Nord finden Sie hier: mehr lesen

Tipps für Urlaubsreisende auf der A 7

Unterwegs auf der A 7 in Hamburg und Schleswig-Holstein:

Ferienflyer A 7 (PDF 1MB, Datei ist nicht barrierefrei)

App A7-Nord

Mit der kostenlosen App A7-Nord werden Informationen rund um den 6- bzw. 8-streifigen Ausbau der A 7 zwischen Bordesholmer Dreieck und Elbtunnel zur Verfügung gestellt. Sie enthält auch einen Link zur App "Baustellen-SH" des Landes Schleswig-Holstein. Alle Features im Überblick:

• aktuelle Verkehrsmeldungen im Text

• Echtzeitverkehrslage (Karte) auf der A 7 sowie im Hamburger Stadtgebiet

• Verkehrskameras an und im Umfeld der A 7

• aktuelle Meldungen der Elbtunnel-Betriebszentrale

• individuelle Routenplanung mit Anzeige der aktuellen Reisezeiten (von sechs Standorten) und dynamische Wegweisung mit integrierter Stauinformation

• Termine & Ansprechpartner

• Wochenvorschau über das anstehende Baugeschehen auf der A 7

• Tipps & Hinweise zur A 7 in Norddeutschland

iPhone- und iPad-Nutzer können sich die App A 7-Nord im Apple Store herunterladen. Für Android Smartphones werden Sie im App Store bei Google Play fündig.

Der Ausbau der A 7 - ein Gemeinschaftsprojekt

Mit dem sechsstreifigen Ausbau zwischen dem Autobahndreieck Bordesholm und der Landesgrenze Schleswig-Holstein/Hamburg sowie dem Ausbau auf Hamburger Gebiet bis zum Elbtunnel von vier auf sechs bzw. von sechs auf acht Fahrstreifen wird die A 7 in Schleswig-Holstein und Hamburg an die wachsenden Verkehrsmengen der Zukunft angepasst.

Der Ausbau der A 7 vom Bordesholmer Dreieck bis südlich des Autobahndreiecks Hamburg-Nordwest gehört zu den fest disponierten Projekten des vordringlichen Bedarfs im Bundesverkehrswegeplan (BVWP 2030). Die Realisierung des rund 65 Kilometer langen Autobahnabschnittes erfolgt als ÖPP-Projekt (Öffentlich Private Partnerschaft) im Rahmen eines sogenannten Verfügbarkeitsmodells. Voraussetzung für eine Umsetzung als ÖPP-Projekt ist die Vorlage eines wirtschaftlichen Angebotes.

Das Verfügbarkeitsmodell

Bei dem sogenannten Verfügbarkeitsmodell übernimmt der Auftragnehmer Planungs-, Bau-, Betriebs- und Erhaltungsleistungen über einen Zeitraum von 30 Jahren. Zudem muss er einen eigenen Finanzierungsbeitrag (Eigen- und Fremdkapital) leisten.

Sechsstreifiger Ausbau der A 7 - Karte mit Bauabschnitten A 7 - sechsstreifiger Ausbau (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Sechsstreifiger Ausbau der A 7 zwischen Bordesholm und Hamburg © Verkehrsministerium

Als Gegenleistung erhält der Auftragnehmer eine leistungsabhängige Vergütung – je nach zeitlicher Verfügbarkeit der Strecke und Ausführungsqualität bei Erhalt und Betrieb. Nach Ablauf der Vertragslaufzeit von rd. 30 Jahren wird die Autobahn vom Auftragnehmer an die öffentliche Hand zurückgegeben.

Projektbereich

Das ÖPP-Projekt umfasst die Erweiterung des 65 km langen Autobahnabschnittes zwischen dem Autobahndreieck Bordesholm und dem Niendorfer Gehege südlich vom Autobahndreieck Hamburg-Nordwest sowie den Betrieb und die Erhaltung des 59 km langen Abschnittes zwischen der Anschlussstelle Neumünster Nord und dem Niendorfer Gehege.

Aktueller Stand

Das Bauvorhaben des sechsstreifigen Ausbaus der A 7 zwischen Bordesholm und Hamburg ist in mehrere Abschnitte unterteilt (siehe nebenstehende Karte bzw. folgende PDF-Datei).

A 7 - sechsstreifiger Ausbau: Grafik als PDF-Datei (PDF 660KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Bitte beachten!

In Hamburg wurde im Juni 2018 die Verkehrsführung verändert und die erste Röhre des Tunnel Schnelsen, BAB A7, im Gegenverkehr in Betrieb genommen. Im Juli starteten die Arbeiten an der zweiten, östlichen Tunnelröhre. Für Gefahrguttransporte gilt mit der Inbetriebnahme der ersten Tunnelröhre bis zur Gesamtfertigstellung der zweiten Röhre im zweiten Halbjahr 2019 die Kategorie "E". Für die Durchfahrt mit Gefahrguttransporten sind die Veröffentlichungen im amtlichen Anzeiger zu beachten.

Hamburger Anzeiger: Informationen zu Gefahrguttransporten (PDF 69KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Meilensteine

  • Beginn Vergabeverfahren: 14. Dezember 2011 (Informationsmemorandum, Vergabebekanntmachung)
  • Angebotsphase: ab Herbst 2012 (ab 43. KW)
  • Angebotsabgabe: 25. Juli 2013
  • Verhandlungsphase: 4. Quartal 2013 und 1. Quartal 2014
  • Zuschlagserteilung: 23. Juni 2014 an Via Solutions Nord (Konsortium der Unternehmen HOCHTIEF PPP Solutions, DIF Infra und dem regionalem mittelständischen Unternehmen KEMNA BAU)
  • Financial Close (Finanzierungsverträge): 26. August 2014
  • Vertragsbeginn: 1. September 2014
  • Baubeginn: November 2014
  • Betriebsbeginn: 1. Mai 2015
  • Fertigstellungstermin: Dezember 2018 für die schleswig-holsteinischen Abschnitte (mit Ausnahme eines 3 Kilometer langen Bereichs an der AS Neumünster Süd, Fertigstellung hier im ersten Quartal 2019)
  • Gesamtfertigstellungstermin: 2. Jahreshälfte 2019

Öffentlich Private Partnerschaft - Wer macht was?

Der Bund ist Baulastträger der Autobahn A7.

BMVI: ÖPP in der Bundesfernstraßenverwaltung – Wer macht was?


Die Freie und Hansestadt Hamburg und das Land Schleswig-Holstein haben gem. § 90 GG die Auftragsverwaltung für die Bundesfernstraßen.

Freie und Hansestadt Hamburg: Ausbau der Bundesautobahn A 7 und Deckel


Die DEGES: Der Bund, die Freie und Hansestadt Hamburg und das Land Schleswig-Holstein haben beschlossen, die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) mit der Planung und dem Vergabeverfahren des Autobahnausbaus zu beauftragen. Damit werden die Erfahrungen der DEGES im Fernstraßenbau und insbesondere in der Durchführung der angestrebten Vergabe als ÖPP-Projekt genutzt.

Ausbau der A 7: Landesgrenze Hamburg/Schleswig-Holstein - AD Bordesholm

Die Bauvorbereitung des Ausbaus der A 7, die Durchführung des Vergabeverfahrens für das ÖPP-Projekt und die Abwicklung des Vertrages in der Bauphase wurden im Oktober 2008 vom Verkehrsministerium des Landes Schleswig-Holstein an die DEGES übertragen.

Via Solutions Nord: Der Zuschlag für das ÖPP-Projekt wurde am 23. Juni 2014 an die Projektgesellschaft Via Solutions Nord erteilt. Via Solutions Nord ist ein Konsortium bestehend aus den Unternehmen HOCHTIEF PPP Solutions, DIF Infra und dem regionalen mittelständischem Unternehmen KEMNA BAU.

Via Solutions Nord: Projektstart A7 Hamburg - Neumünster

Kontakt

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