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eSports

Staatskanzlei

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eSport ist keine Modeerscheinung mehr, sondern Teil der Jugendkultur geworden. Schleswig-Holstein unterstützt als erstes Bundesland nun die Einrichtung kommunaler eSport-Häuser und setzt dabei auf Medienkompetenz und Prävention.

Eine Person hält ein Gamepad in beiden Händen. eSport, Gamepad (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Der immer größer werdenden eSport-Szene sollen weitere Anlaufpunkte gegeben werden. © pixabay.de

Mit den Fördermitteln will die Landesregierung ein landesweites Angebot für eSport in Verbindung mit digitaler Kompetenz schaffen. Kommunen, Kreise, Träger der freien Jugendhilfe oder Sportvereine können Unterstützung erhalten für die Aus- und Fortbildung, für die Einrichtung von eSport-Räumen und für Veranstaltungen. Gefördert werden können zum Beispiel Umbaumaßnahmen, die Anschaffung von Computern, Softwareprogramme oder Medienkompetenz-Seminare. Im Haushalt des Landes stehen dafür in diesem Jahr insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung. Projekte mit kommerziellen Ansätzen werden nicht gefördert.

Richtlinie und Antrag

Die Förderrichtlinie regelt die Vergabe der Zuwendungsmittel zur Förderung des „eSports“ als Teilziel der Sportentwicklung in Schleswig-Holstein. Danach kann insbesondere Folgendes unterstützt werden:

  • a) Informationsveranstaltungen von Sportvereinen, Kreissport- und Landesfachverbänden sowie von Initiativen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit zum eSport;
  • Aus- und Fortbildungsmaßnahmen zur Erlangung von Medienkompetenz sowie Kompetenzen zum Kinder- und Jugendschutz und der Suchtprävention;
  • Aus- und Fortbildungsmaßnahmen zur Erlangung einer ESBD-Übungsleiter-Lizenz „eSport-Trainer - Breitensport“;
  • Die Ausrichtung von Landesmeisterschaften, Deutschen Meisterschaften, Europameisterschaften, Weltmeisterschaften sowie sonstigen Sportveranstaltungen von überregionaler Bedeutung, die im Land Schleswig-Holstein stattfinden;
  • Die Einrichtung von e-Sport-Räumen;
  • Die Anschaffung von Hard- und Software;
  • Fahrkostenzuschüsse;
  • Kostenbeteiligungen für Unterbringung und Verpflegung bei Wettkämpfen im In- und Ausland;
  • Förderung der Barrierefreiheit (sowohl für körperlich eingeschränkte als auch sehbehinderte und/ oder hörgeschädigte Menschen)