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Förderschwerpunkt Autismus

Staatskanzlei

Förderschwerpunkt Autismus

Schleswig-Holstein geht bei der sonderpädagogischen Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit einer Autismus-Spektrum-Störung einen neuen Weg, um die Standards sonderpädagogischer Diagnostik und Förderung sowie inklusiver Schule auch in diesem Bereich weiterhin sichern und entwickeln zu können. Dafür gibt es seit dem 1. August 2020 das Landesförderzentrum Autismus.

Im Mittelpunkt der Arbeit wird dabei zunächst unter anderem stehen, die notwendigen Arbeits- und Verwaltungsstrukturen aufzubauen. Die bisherigen Angebote der Beratungsstelle Inklusive Schule (z. B. Beratungen in inklusiven und sonderpädagogischen Kontexten, Umsetzung von Nachteilsausgleichen in zentralen Abschlussprüfungen, Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen) sind in die neuen Strukturen des Landesförderzentrums einzupassen und fortzuführen.
Daneben müssen die organisatorischen Abläufe und inhaltlichen Standards neu hinzukommender Aufgaben (z. B. Zuständigkeit für sonderpädagogisches Feststellungsverfahren, Aufbau temporärer und digitaler Unterstützungsformate ggf. auch im Kontext des coronabedingten Homeschooling/Distance Learnings) beschrieben, festgelegt und in der Schulöffentlichkeit kommuniziert werden.

Ein besonderes Augenmerk wird auch darauf gelegt werden, gemeinsam mit den anderen regional und überregional zuständigen Förderzentren und der Schulaufsicht nach Möglichkeiten zu suchen, wie die bisher erfolgreichen Unterstützungsnetzwerke und Kooperationen um die betroffenen Schüler und Schülerinnen herum, unter den veränderten Gegebenheiten aufrecht erhalten und ggf. weiter entwickelt werden können.

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