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Lernen in der Gemeinschaftsschule

Staatskanzlei

Lernen in der Gemeinschaftsschule

Die Gemeinschaftsschule ist für alle Schülerinnen und Schüler offen. Der Unterricht kann sowohl in binnendifferenzierender Form (Kinder und Jugendliche werden weitestgehend gemeinsam in einer Lerngruppe unterrichtet) als auch nach Leistungsfähigkeit und Neigung der Schülerinnen und Schüler differenzierten Lerngruppen erfolgen. Über die geeigneten Formen des Unterrichtes entscheidet die jeweilige Schule.

Zu jedem Zeugnistermin wird der Leistungstand einer Schülerin oder eines Schülers unter Berücksichtigung der Leistungen in den einzelnen Fächer in einem schriftlichen Zeugnis dokumentiert. Die Formen der Leistungsbeurteilung legt die Schule im Rahmen ihres pädagogischen Konzepts fest. Spätestens am Ende der Jahrgangsstufe 8 werden Notenzeugnisse vergeben.

Nach der Jahrgangsstufe 9 können die Schülerinnen und Schüler den "Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss" erwerben. Sie müssen dafür an einer Prüfung mit zentralen Aufgabenstellungen teilnehmen, die sich an den Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz orientiert. Dies gilt auch für die Prüfung zum Mittleren Abschluss, die nach der Jahrgangsstufe 10 absolviert wird.

Immer mehr Gemeinschaftsschulen haben eine eigene Oberstufe, die es den Schülerinnen und Schülern möglich macht, in neun Jahren das Abitur zu erreichen. Gemeinschaftsschulen ohne eigene Oberstufe können mit allgemein bildenden Schulen mit eigener Oberstufe und/oder Beruflichen Gymnasien eine Kooperation eingehen. Diese Kooperationen gewährleisten, dass alle Schülerinnen und Schüler - sofern sie die schulischen Leistungsvoraussetzungen erfüllen - eine Rechtsgarantie auf den Besuch einer Oberstufe haben.

Schülerinnen und Schüler an den Gemeinschaftsschulen werden nach der Kontingentstundentafel unterrichtet. Sie sieht für die Jahrgangsstufen 5 bis 10 insgesamt 188 Wochenstunden vor. Davon entfällt ein Kontingent von 60 Wochenstunden auf die Jahrgangsstufen 5 und 6 und ein Kontingent von 128 Wochenstunden auf die Jahrgänge 7 bis 10. Zusätzlich stehen den Schulen für Differenzierung und Gruppenbildung je Lerngruppe seit dem Schuljahr 2012/13 fünf Wochenstunden zur Verfügung.

Das Kollegium der Gemeinschaftsschulen setzt sich aus Lehrkräften der bisherigen Haupt- und Realschulen, aber auch der Gesamtschulen und Gymnasien zusammen.

Spanisches Sprachdiplom DELE

Im Rahmen einer Vereinbarung des Instituto Cervantes in Madrid und des Bildungsministeriums des Landes Schleswig-Holstein können Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen in Schleswig-Holstein die staatlichen spanischen Sprachdiplome DELE erwerben. Die Prüfungsvorbereitung und die Zertifizierung erfolgen in direkter Zusammenarbeit zwischen den Schulen im Lande Schleswig-Holstein und dem Instituto Cervantes in Hamburg. Die DELE-Diplome sind eine wertvolle Zusatzqualifikation für international ausgerichtete Studiengänge und Berufsausbildungen und motivieren Schülerinnen und Schüler durch die Bewährung vor einer staatlichen spanischen Institution.