Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Das Gymnasium

Staatskanzlei

Das Gymnasium

Über Schul-Vielfalt, Unterrichtsfächer, Fremdsprachenangebot und Zentralabitur

Schul-Vielfalt

Die Gymnasien haben unterschiedliche thematische Schwerpunkte. Es gibt Gymnasien mit einem altsprachlichem Zweig, mit einem Musikzweig oder bilingualem Unterricht.
(siehe unten stehende Übersicht)

Unterrichtsfächer

In den Jahrgangsstufen 5 bis 10 (Sekundarstufe I) werden die Schülerinnen und Schüler in den folgenden Fächern unterrichtet: Deutsch, zwei Fremdsprachen (Englisch, Französisch oder Latein), Geschichte, Erdkunde, Mathematik, Biologie, Physik, Chemie, Religion, ersatzweise Philosophie, Kunst, Musik und Sport.
Viele Gymnasien bieten weitere Fremdsprachen an, zum Beispiel Russisch, Dänisch, Spanisch, die als dritte Fremdsprache ab Jahrgangsstufe 9 (bei G8 ab Jahrgangsstufe 8) gewählt werden können - an manchen Gymnasien ist dies ab Beginn der Oberstufe möglich.
Wirtschaft/Politik (WiPo) wird in G8 in den Jahrgangsstufen 8 und 9 unterrichtet.

Fremdsprachen

Wenn die Wahl auf Französisch oder Latein als erste Fremdsprache gefallen ist, sollte bedacht werden, dass bei einem Wechsel auf ein Gymnasium ohne französischen oder altsprachlichen Zweig oder bei einer Schrägversetzung in eine Gemeinschaftsschule der Anschluss im Fach Englisch gefunden werden muss.
Das Latinum wird bei einer Vielzahl von universitären Studiengängen vorausgesetzt. Es kann an allen Gymnasien erworben werden: als erste Fremdsprache ab Jahrgangsstufe 5, als zweite Fremdsprache ab Jahrgangsstufe 7 (bei G8 ab Jahrgangsstufe 6) oder als dritte Fremdsprache ab Jahrgangsstufe 9 (bei G8 ab Jahrgangsstufe 8).
(siehe Broschüre am Seiten-Ende)

Türkisches Sprachangebot

Muttersprachlicher Türkisch-Unterricht wird in Schleswig-Holstein seit vielen Jahren in Form von Arbeitsgemeinschaften angeboten. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat stets die herausgehobene Bedeutung des muttersprachlichen Unterrichts für Schülerinnen und Schüler nicht deutscher Herkunft anerkannt und sich dafür eingesetzt, diesen zu fördern. Auch fremdsprachlicher Türkisch-Unterricht wird in Schleswig-Holstein bereits seit vielen Jahren in Form von Arbeitsgemeinschaften erteilt. Das Hans-Geiger-Gymnasium (HGG) in Kiel bietet seit dem Schuljahr 2014/15 Türkisch als Unterrichtsfach im Rahmen des Wahlpflichtbereichs in den Jahrgangsstufen 8 und 9 an. Die Schule verfügt über langjährige Erfahrung mit Kindern unterschiedlichster Herkunftsländer und Muttersprachen. Aktuell befinden sich bei einer Gesamtschülerzahl von 800 Schülerinnen und Schülern ca. 180 Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Muttersprache an der Schule, davon ca. 80 Schülerinnen und Schüler türkischer Herkunft. Seit dem Schuljahr 2014/15 werden am HGG zwei Türkisch-Kurse im Wahlpflichtbereich angeboten: ein Kurs „Türkisch als Muttersprache“ und ein Kurs „Türkisch als Fremdsprache“.
Die Förderung der Herkunftssprachen ist ein echtes Anliegen in Schleswig-Holstein. Sie entspricht dem Integrationskonzept der Landesregierung, verfolgt das von der Kultusministerkonferenz favorisierte Ziel der Mehrsprachigkeit und stellt ein Zeichen der Wertschätzung unterschiedlicher Muttersprachen und Kulturen in der Schule dar.

Spanisches Sprachdiplom DELE

Im Rahmen einer Vereinbarung des Instituto Cervantes in Madrid und des Bildungsministeriums des Landes Schleswig-Holstein können Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen in Schleswig-Holstein die staatlichen spanischen Sprachdiplome DELE erwerben. Die Prüfungsvorbereitung und die Zertifizierung erfolgen in direkter Zusammenarbeit zwischen den Schulen im Lande Schleswig-Holstein und dem Instituto Cervantes in Hamburg. Die DELE-Diplome sind eine wertvolle Zusatzqualifikation für international ausgerichtete Studiengänge und Berufsausbildungen und motivieren Schülerinnen und Schüler durch die Bewährung vor einer staatlichen spanischen Institution.
(weitere Informationen am Seiten-Ende)

Berufsorientierung

Viele Gymnasien bieten ein Betriebspraktikum in der Sekundarstufe I an. Im 12. Jahrgang der gymnasialen Oberstufe wird verbindlich ein Wirtschaftspraktikum im Rahmen des Unterrichts in Wirtschaft/Politik absolviert. Es stellt den Bezug zum außerschulischen Erfahrungsbereich Wirtschaft her. Das Betriebspraktikum in der Sekundarstufe I im achtjährigen Bildungsgang in Anbindung an das Fach Wirtschaft/Politik ist verbindlich.
Die Schulen geben sich ein Berufsorientierungscurriculum, das nach den Gegebenheiten der Schulen unterschiedlich ausgestaltet wird. Feste Grundbestandteile sind in der Regel der "Girls' Day", Bewerbungstraining, Besuch im BIZ, Studienorientierung und Besuche in den Hochschulen. Darüber hinaus gibt es vielfältige Aktivitäten wie zum Beispiel Schülerfirmen, Wirtschaftsplanspiele, Kooperationen mit Betrieben, Sozialpraktikum.

Besondere Lernleistung

Schülerinnen und Schüler können eine "besondere Lernleistung" erbringen. Sie wird im Rahmen oder Umfang zweier aufeinander folgender Kurshalbjahre erarbeitet, verlangt ein hohes Maß an Eigenständigkeit in der Gestaltung des Lern- und Arbeitsprozesses und schult in besonderer Weise die Fähigkeiten, die in der beruflichen Ausbildung und im Studium erforderlich sind. "Besondere Lernleistungen" können sein: eine Jahres- oder Seminararbeit, die Ergebnisse eines Projektes oder Praktikums oder ein Beitrag zu einem Wettbewerb wie "Jugend musiziert", Bundeswettbewerb "Mathematik" oder "Jugend forscht" und der "Europäische Wettbewerb". Die "Besondere Lernleistung" kann unter bestimmten Voraussetzungen in das Abitur eingebracht werden.
(weitere Informationen am Seitenende)

Zentralabitur

Alle Informationen zu den zentralen Abschlüssen: mehr lesen.

Fachhochschulreife

Sie haben das Gymnasium nach der Jahrgangsstufe 12 verlassen und suchen Informationen über den Erwerb der Fachhochschulreife?
Personen, die den schulischen Teil der Fachhochschulreife an einem Gymnasium erworben haben, können sich bei Fragen an Oliver Claussen im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Telefon 0431 988-2422, E-Mail: oliver.claussen@bimi.landsh.de wenden.
Wenn Sie den schulischen Teil der Fachhochschulreife an einer beruflichen Schule erworben haben, beantwortet Birte Wieben Ihre Fragen. Sie ist im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur erreichbar unter Telefon 0431 988-2560 oder per E-Mail: birte.wieben@bimi.landsh.de