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Sicherer Schulweg

Staatskanzlei

Sicherer Schulweg

Schüler und Schülerinnen auf dem Schulweg sind im Straßenverkehr besonderen Gefahren ausgesetzt.

Kinder, insbesondere Schulkinder, benutzen regelmäßig bestimmte Wege, deshalb müssen auf diesen festgelegten Wegen die Gefahren so weit wie möglich reduziert werden – zum Beispiel durch Schulwegpläne, die sich seit vielen Jahren bewähren. Laut Runderlass des Bildungsministeriums zur Verkehrserziehung und Schulwegsicherung vom 12.09.2002 „fertigt die Schulleiterin oder der Schulleiter in Zusammenarbeit mit dem Schulelternbeirat, den Polizeiverkehrslehrerinnen und –lehrern, den jeweils zuständigen Polizeidienststellen und den Kommunalbehörden einen Schulwegplan und aktualisiert ihn ggf. jährlich“, und zwar auf der Grundlage eines Schulkonferenzbeschlusses.

Bei der Erstellung von Schulwegplänen sind in der Regel mehrere Untersuchungsschritte notwendig. Neben der Unfall- und Gefahrenanalyse durch die Polizei sowie der baulichen und verkehrstechnischen Bestandsaufnahme im Einzugsbereich der Schule kommt der Elternbefragung und der Verhaltensbeobachtung der Kinder eine zentrale Bedeutung zu. Ergänzend kann fächerübergreifend und / oder projektbezogen auch gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern durch Beobachtung, Gefahrenanalyse, Kontakte mit Behörden und Dienststellen, Fotodokumentationen und ähnlichem die Sicherheit auf dem Schulweg und damit die Erstellung guter Schulwegpläne unterstützt werden.

In der Primarstufe stehen Schulwegempfehlungen für Fußwege im Mittelpunkt. Für den Sekundarbereich I werden es eher Radschulwegpläne ggf. auch Schulwegpläne unter Einbeziehung des Schulbusverkehrs sein.

Unterstützt werden Schulwegpläne durch die zahlreichen ehrenamtlichen Schulweghelfer (durch Schülerlotsen, Busbegleiter etc.), die mit ihrem Einsatz in vorbildlicher Weise zu sicheren Schulwegen und zur guten Partnerschaft aller am Verkehr Beteiligten beitragen.

Schulwegpläne bedürfen im Übrigen wie sämtliche Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen der regelmäßigen Überarbeitung und Fortschreibung. Verfahren zur Schulwegsicherung sind aufwändig; sie verlangen Überzeugungskraft und Beharrlichkeit. Doch ein unfallfreier Schulweg lohnt diesen Aufwand. Zudem gibt es neuerdings durch kostenlose Software-Angebote Unterstützung im Internet (www.SchulwegPlaner.de). Wenn Schulwegsicherung in der Kommune als Teil der lokalen bzw. regionalen Verkehrsplanung verstanden wird, entsteht für alle Bürgerinnen und Bürger im Straßenverkehr ein deutliches Mehr an Sicherheit.

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