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2015: Kaltwasserkorallen im Atlantischen Ozean (einreichende Hochschule: Universität Bremen)

Staatskanzlei

2015: Kaltwasserkorallen im Atlantischen Ozean (einreichende Hochschule: Universität Bremen)

Kaltwasserkorallen bilden faszinierende Ökosysteme entlang der Ränder nahezu aller Kontinente. Dabei stehen sie ihren weitaus besser bekannten tropischen Verwandten in Bezug auf die Artenvielfalt kaum nach. In den von ihnen bevorzugten Wassertiefen von 500 bis 1000 Meter sind die Kaltwasserkorallen allerdings viel schwerer zugänglich und deshalb bisher kaum untersucht.

Bunte Kaltwasserkorallen in einem Riff in Norwegen Kaltwasserkorallen in einem Riff in Norwegen (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Das ausgezeichnete Forscherteam erforscht die Auswirkung von Umweltveränderungen auf die Ökosysteme von Kaltwasserkorallen. © JAGO-Team, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Trotzdem ist inzwischen deutlich geworden, dass auch sie durch sich ändernde Klima- und Umweltbedingungen maßgeblich beeinflusst werden. Wiederholt haben solche Änderungen regional sogar zum zeitweiligen Aussterben der Kaltwasserkorallen geführt.

Angetrieben durch das gemeinsame Interesse, die Entwicklung der Kaltwasserkorallen zu verstehen, entwickeln Wissenschaftler aus dem MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen -, dem GEOMAR–Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel und dem Leibniz-Institut Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven seit 15 Jahren zusammen nationale und internationale Forschungsprojekte.

Diese führen sie auf Schiffsexpeditionen, während derer sie mit bemannten Tauchbooten und Tauchrobotern diese faszinierende Ökosysteme interdisziplinär untersuchen und dabei sogar ganz neue entdecken.

Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung.