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Sicherheit in der Wohnung

© MSGJFS

Sicherheit in der Wohnung

Ein Waschbecken mit einer Stützhaltung an der Seite. © Kompetenzzentrum Demenz

Damit Sie möglichst lange zu Hause leben können, sollte Ihre Wohnung Ihren Bedürfnissen angepasst werden. Statt auf den Küchenstuhl zu steigen, um das oberste Fach des Küchenschrankes zu erreichen, kann für Sie der Küchenschrank tiefer gehängt werden. Wenn es Ihnen schwer fällt, in die Badewanne zu steigen, kann ein Griff angebracht oder vielleicht eine Dusche eingebaut werden, in die Sie einen Duschstuhl stellen können. So werden Gefahren beseitigt und Ihr Alltag vereinfacht.

Wenn Sie einen Pflegegrad haben, können Sie für erforderliche Anpassungsmaßnahmen einen Antrag auf einen Zuschuss bei Ihrer Pflegekasse stellen.

Praktische Tipps und Informationen, wie Sie Ihr Zuhause sicher, hilfreich und behaglich gestalten können, erhalten Sie bei einem virtuellen Rundgang durch eine Musterwohnung – nicht nur für Menschen mit Demenz.

Zum virtuellen Rundgang durch die Musterwohnung

Der Verein „Barrierefrei Leben e.V.“ bietet Tipps und Lösungsbeispiele für das selbständige und barrierefreie Wohnen. Hier können Sie sich informieren, ob und wie Sie Hilfsmittel einsetzen oder bauliche Anpassungen vornehmen lassen können.

Zur Internetseite von „Barrierefrei Leben e.V.

Hausnotruf

Damit Sie sich zu Hause rund um die Uhr sicher fühlen können, gibt es die Möglichkeit, einen Hausnotrufservice zu beauftragen. Für einen Hausnotruf sind keine Umbauten erforderlich. Der Service funktioniert meist so, dass bei Ihnen zu Hause über das Telefonnetz ein Hausnotrufgerät installiert wird.

Zusätzlich tragen Sie ein unauffälliges Gerät beispielsweise in Form eines Armbands oder einer Kette mit einem Notrufknopf bei sich.

Die Hand einer alten Dame mit Goldring greift nach einem roten Notfallknopf, der ihr an einer grauen Schnur um den Hals hängt. Sie trägt eine gemusterte Jacke in blau, lila und rot. © Dan Race / Fotolia.com

Mit diesem Knopf können Sie in einer Notsituation den Hausnotruf auslösen, beispielsweise wenn Sie in der Wohnung hingefallen sind und nicht selbst wieder aufstehen können. Ist der Hausnotruf ausgelöst, werden Hilfsmaßnahmen eingeleitet und jemand zu Ihnen nach Hause geschickt. Damit die Hilfe richtig organisiert werden kann, fragt der Hausnotrufanbieter bei Vertragsabschluss die wichtigsten Informationen zu Ihrer Versorgungssituation ab, etwa wie der Zugang zur Wohnung ist, welche Krankheiten oder körperlichen Beeinträchtigungen Sie haben, welche Medikamente Sie regelmäßig nehmen müssen und wer im Akutfall verständigt werden soll.

Angebote für den Hausnotrufservice gibt es viele, beispielsweise auch von Pflegediensten. Am besten lassen Sie sich bei Ihrem Pflegestützpunkt oder Ihrer Pflegekasse beraten. Fragen Sie auch mal bei Freunden oder Nachbarn nach, wer schon Erfahrungen mit einem Hausnotrufanbieter hat.

Übrigens: Wenn Sie einen Pflegegrad haben, wird gegebenenfalls ein Teil der Kosten erstattet. Fragen Sie bei Ihrer Pflegekasse nach.