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Nachhaltigkeitspreis 2019

Staatskanzlei

Nachhaltigkeitspreis 2019

Startschuss für den Nachhaltigkeitspreis des Landes Schleswig-Holstein

Am 20. August fiel der Startschuss für den Nachhaltigkeitspreis 2019 des Landes Schleswig-Holstein. Der Preis wird bereits zum sechsten Mal verliehen und ist mit 11.000 Euro dotiert. "Ich freue mich über die spannenden Ideen, die wir unter den Bewerbungen finden werden. Viele Bürgerinnen und Bürger treiben in Eigeninitiative die Nachhaltigkeitsziele voran. Unser Land lebt vom Ideenreichtum und der Kreativität unserer Bürgerinnen und Bürger. Der Preis ist eine tolle Möglichkeit für die Landesregierung etwas an diese kreativen Menschen zurückzugeben und nachhaltige Projekte im Land voranzutreiben", sagte Minister Jan Philipp Albrecht.

Jedes (zukunftsfähige) Thema möglich, aber vier Schwerpunkte

Zusätzlich zum allgemeinen Motto "Gekonnt anders – zukunftsfähige Alternativen für die Glücksregion" gibt es in diesem Jahr vier Bereiche, die aktuelle Themen mit Handlungsbedarf aufgreifen und in denen Bewerbungen eingereicht werden können: "Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kita, Schule, Ausbildung oder außerschulischem Lernort", "Nachhaltige Mobilität für Güter und Mitarbeiter in kleinen und mittleren Unternehmen", "Kooperation statt Konkurrenz als Erfolgsrezept", "Alternativen zu Art und Umfang heutigen Konsums".

Neben dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) zählen auch die Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein, die beiden Bildungszentren für nachhaltige Entwicklung - das Christian Jensen Kolleg in Breklum und das Haus am Schüberg in Ammersbek - sowie erstmals die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH), die einen Sonderpreis beisteuert, zu den Partnern des Nachhaltigkeitspreises. "Es ist großartig, dass wir gemeinsam mit den beteiligten Akteuren einen Fokus auf gute Beispiele gelebter Unternehmensverantwortung legen können", so Albrecht.

Bewerbungsschluss: 23. November 2018

Die Bürgerinnen und Bürger Schleswig-Holsteins sind dazu eingeladen, sich bis zum 23. November 2018 zu bewerben oder entsprechende Gruppen oder Einzelpersonen für den Preis vorzuschlagen. Als Preisträger kommen Unternehmen, Vereine und Verbände, Bürgerinitiativen, Kommunen (auch Ortsteile), Kirchengemeinden und kommunale Partnerschaften sowie Schulen oder Einzelpersonen aus Schleswig-Holstein in Betracht, die in ihren Projekten innovative Ideen für Soziale Gerechtigkeit, Wirtschaftlichkeit undv Umweltverträglichkeit beispielgebend und erfolgreich miteinander verbinden. Beiträge aus Bildung und Öffentlichkeitsarbeit, die zu dieser Art von Verhaltensänderung anregen, sind von der Jury ausdrücklich erwünscht.

Die Projekte müssen über eine langfristige Zielsetzung verfügen und dürfen noch nicht mit einem anderen Geldpreis bedacht worden sein. Zudem muss die Umsetzung der Projekte bereits gestartet sein. Die online einzureichenden Vorschläge bewertet eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern von Verbänden und Institutionen aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Soziales, Kirche, Kommunen sowie Natur- und Umweltschutz unter Vorsitz von Umweltstaatssekretärin Anke Erdmann.

Online-Bewerbungen unter: www.nachhaltigkeitspreis.org

Statements der Jury-Mitglieder:

Raphael Lindlar

"Jenseits von Modebegriffen oder utopischen Idealvorstellungen hat das Thema Nachhaltigkeit einen adäquaten Platz in der Gesellschaft erhalten. Unbestritten muss nachhaltiges Leben und Wirtschaften die Basis für alle strategischen und operativen Entscheidungen werden. Das zu fördern, ist eine Aufgabe, zu der der Nachhaltigkeitspreis des Landes Schleswig-Holstein sinnvoll beiträgt. Die Schwerpunkte für 2019 spannen dabei einen weiten Bogen vom Kita-Projekt bis zum betrieblichen Mobilitätsmanagement. Nutzen Sie die Teilnahme an diesem Wettbewerb, um Ihren Nachhaltigkeits-Beitrag hervorzuheben und andere zur Nachahmung anzuregen."

Raphael Lindlar ist Beauftragter für Innovation und Technologie sowie Umweltberater bei der Handwerkskammer Lübeck. Geboren und aufgewachsen im Rheinland, studierte er in Bremen Elektrotechnik. Nach einer anschließenden Ausbildung zum Referenten für Umweltmanagement zog es den Ingenieur dann weiter in den Norden. In Lübeck ist er seit 2000 bei der Handwerkskammer Lübeck beschäftigt. Dies zunächst im Bereich der Berufsbildung, und seit 2007 ist er mit den Themen Innovation, Technologie und Umwelt betraut.

Weitere Statements

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Anke Erdmann

Dr. Ulf Schweckendiek

Volker Leptien

Kathrin Ostertag

Jan Christensen

Claudia Zempel

Prof. Dr. Florian Dünckmann

Prof. Dr. Ines Heindl

Stefan Schmidt

Sylke Messer-Radtke

Alexandra Oboda

Frank Albrecht

Sabine Gerhard

Iris Haulsen

Archiv zum Nachhaltigkeitspreis