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Sonderuntersuchung in Sediment und Wasserproben aus einem Munitionsversenkungsgebiet

© M. Staudt / grafikfoto.de

Sonderuntersuchung in Sediment und Wasserproben aus einem Munitionsversenkungsgebiet

Im Jahr 2007 wurden im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume im Bereich des Munitionsversenkungsgebietes Kolberger Heide sechzehn Wasser- und achtzehn Sedimentproben in einem Gebiet von ca. 7,1 km² genommen. Die Wasserproben wurden jeweils aus einem Meter Wassertiefe unter der Oberfläche und einem Meter über dem Grund gezogen. Zur weiteren Ergebnisabsicherung wurden ferner von jeder Probe bis zu fünf Unterproben analysiert, wobei sich der chemische Untersuchungsumfang auf zwischen 24 und 27 munitionsrelevante Einzelstoffe belief. Mit der chemischen Analyse wurden zwei unabhängige Untersuchungslabore beauftragt.

Bei den Wasserproben konnten für keine der untersuchten 27 sprengstofftypischen Verbindungen Werte oberhalb der Bestimmungsgrenze nachgewiesen werden. Auch bei der überwiegenden Mehrzahl der Analysen des Sedimentes lagen die Messwerte unterhalb der Bestimmungsgrenze von 0,02 Milligramm je Kilogramm. Nur bei Teilen einer Sedimentprobe aus dem Nahbereich konnten Schadstoffe nachgewiesen werden. Der höchste hierbei festgestellte Wert lag bei 7,1 Milligramm Trinitrotoluol (TNT) je Kilogramm Sediment.