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Europäische Innovationspartnerschaft

Staatskanzlei

Europäische Innovationspartnerschaft

Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit (EIP-Agri) in Schleswig-Holstein

Das Land Schleswig-Holstein nimmt an der Europäischen Innovationspartnerschaft "Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit" (EIP-Agri) teil. In der neuen Förderperiode (2015-2020) werden hierfür in Schleswig-Holstein erhebliche EU-Mittel eingesetzt. Vorgesehen sind aktuell insgesamt 9,5 Mio. € bis 2020.

Innerhalb der ersten drei Jahre sind 6,6 Mio. € für EIP in Schleswig-Holstein eingeplant.

Mit EIP-Mitteln werden zukünftig sogenannte "operationelle Gruppen" (OG) bei der Entwicklung und Erprobung von Innovationen zur Steigerung von Nachhaltigkeit und Effizienz in der Landwirtschaft unterstützt. Schleswig-Holstein wird dabei mit Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern kooperieren. Das Angebot wendet sich an Landwirte, Unternehmen, Verbände, Berater und Forscher.

Zur Unterstützung des EIP-Prozesses, sowie der Operationellen Gruppen (OG) hat das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein mit dem Innovationsbüro EIP Agrar als Dienstleister beauftragt. Das 2014 neu geschaffene Innovationsbüro unterstützt die Operationellen Gruppen und Einzelakteure bei der Antragstellung und Abwicklung von Innovationsprojekten.

http://www.eip-agrar-sh.de/service/

Innovationsbüro EIP Agrar

Das Innovationsbüro EIP Agrar wurde 2014 an der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein etabliert, um den EIP-Prozess aktiv zu unterstützen.

Das Büro ist mit zwei Mitarbeiterinnen besetzt. Die Aufgaben des Büros umfassen die Unterstützung der operationellen Gruppen (OG) und Vernetzung der Akteure, sowie die Begleitung der ELER-Verwaltungsbehörde bei der Umsetzung von EIP-Agri in Schleswig-Holstein.

Das Innovationsbüro EIP Agrar berät die OGs von der Entwicklung und Bildung der Gruppen über die Antragsstellung bis hin zur Durchführung und Abwicklung der Projekte. Dabei vernetzt das Innovationsbüro die OGs innerhalb Schleswig-Holsteins in Norddeutschland und bundesweit.

In Schleswig-Holstein übernimmt das Innovationsbüro EIP Agrar in Rensburg die Informationsvermittlung, Netzwerktätigkeit und die Öffentlichkeitsarbeit als Innovationsdienstleister im EIP-Prozess.

http://www.eip-agrar-sh.de/eip-innovationsprojekte/uebersicht-geplanter-projekte/

Richtlinie und Antragsverfahren

Die EIP-Richtlinie des Landes Schleswig-Holstein zur Förderung von Innovation und Zusammenarbeit in der Landwirtschaft ist vom Minister unterzeichnet und wird in Kürze im Amtsblatt veröffentlicht werden.

http://www.eip-agrar-sh.de/eip-agrar/formales/

Der erste Call zur Einreichung von Projektanträgen endete am 31. Oktober 2014. Bis zum 20. März können Antragsteller, die am ersten Call teilgenommen haben, ihre Anträge überarbeiten. Diese Fristverlängerung war im Antragsverfahren durch ein spätes Konsultationsverfahren mit der EU-Kommission und eine veränderte Auslegung einzelner Fördervorgaben nötig geworden.

Dem Förderantrag ist ein Geschäftsplan beizufügen, der das Vorhaben und die kalkulierten Kosten detailliert darstellt. Nach Prüfung und Erfüllung aller Fördervoraussetzungen wird eine Jury die Anträge nach objektiven Projektauswahlkriterien inhaltlich prüfen und eine Auswahl auf Grundlage dieser Bewertung vornehmen.

Erste Bewilligungen und der Projektstart einzelner Projekte sind für Juni 2015 vorgesehen. Ein nächster Call im Rahmen von EIP ist spätestens nach drei Jahren, voraussichtlich in 2017, geplant.

Aktuelle Informationen finden Sie hier:

http://www.eip-agrar-sh.de/home

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