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Typisch Schleswig-Holstein -
Grünkohl

Staatskanzlei

Typisch Schleswig-Holstein -
Grünkohl

Das Grünkohlessen ist in Norddeutschland ein alter Brauch und ebenso wenig von der Küste wegzudenken wie das Krabbenpulen in Husum. Mit dem ersten Herbstfrost beginnt in Schleswig-Holstein traditionell die Grünkohlzeit.

Entgegen weit verbreiteter Meinung hat der Frost jedoch keinen Einfluss auf den Geschmack des Kohls. Wenn es im Herbst auf den Feldern kälter wird, verbraucht die Grünkohlpflanze einfach weniger Zucker. Durch die Photosynthese wird jedoch weiter Zucker gebildet und die Pflanze schmeckt insgesamt süßer.

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Nach landestypischer Art wird der Grünkohl meist deftig-süß zubereitet. Zusammen mit Kochwurst, Kasseler und Schweinebacke wird das winterliche Gemüse so lange geschmort, bis es ein kräftiges Fleischaroma annimmt. Dazu werden in vielen Teilen Norddeutschlands kleine, karamellisierte Kartoffeln serviert. Und auch der Zuckerstreuer darf auf dem Tisch nicht fehlen, denn für viele Schleswig-Holsteiner gehört auf den deftig-würzigen Grünkohl eine ordentliche Portion Zucker.

Rezept

Für 4 Personen

  • 500 g Kasseler oder durchwachsener Speck
  • 1 Liter Wasser
  • 2 kg Grünkohl
  • 1 kg Kartoffeln
  • 3 EL Haferflocken
  • Salz
  • Zucker

Den Kohl von den Blattrippen streifen und sorgfältig waschen. Das Gemüse dann mit dem Kasseler oder dem Speck rund anderthalb Stunden in Salzwasser kochen. Nach etwa einer Stunde die Haferflocken hinzugeben. Abschließend den Grünkohl mit Salz und Zucker abschmecken und mit Salzkartoffeln oder kleinen, süßen Kartoffeln servieren.

Weitere Informationen

Typisch Schleswig-Holstein: Traditionelle Küche, Traditionen und Brauchtum

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