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Schule trifft Kultur – Kultur trifft Schule

Staatskanzlei

Schule trifft Kultur – Kultur trifft Schule

Das Programm „Schule trifft Kultur – Kultur trifft Schule“ wurde 2015 ins Leben gerufen. Ziel ist es, kulturelle Bildung als gleichberechtigten Teil von allgemeiner Bildung im Bewusstsein von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern zu verankern.

Kulturelle Bildung ist nicht als zusätzliches Unterrichtsfach zu betrachten, sondern als ein für alle Fächer gültiges Prinzip, das übergreifend und fächerverbindend aber auch durch unterrichtsbegleitende und unterrichtsergänzende Projekte wirksam werden kann und soll.

Das Programm „Schule trifft Kultur – Kultur trifft Schule“ will Schulen und Lehrkräfte dabei in allen Phasen zu unterstützen und zu entlasten.

In den vergangenen Jahren wurden vor allem Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler qualifiziert, Projekte gefördert und im Rahmen einer wissenschaftlichen Begleitung Grundlagen für eine nachhaltige Nutzung dieser Erfahrungen gelegt.

Für die Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler – derzeit 48 Kulturschaffende und 31 Lehrkräfte in allen Regionen des Landes – lautet der Hauptauftrag, Schulen und Institutionen bei der Planung von Aktivitäten der kulturellen Bildung kostenlos zu beraten. Projektideen sollen gemeinsam entwickelt und angeregt werden. Kontakte zu möglichen Projektpartnern sollen geknüpft und zu Netzwerken ausgebaut werden. 

Projekte

  • „allgegenWERTig“ - Hanseschule Lübeck, Foto/Lyrik-Projekt; angeregt durch eine Ausstellung erarbeiten die Schüler*innen eigene Kombinationen aus Fotografie und Text zu persönlich relevanten Themen aus dem politisch/sozialen Alltagsgeschehen.
  • „Tiere des Wattenmeeres“ - Gemeinschaftsschule Meldorf; „Junior Ranger des Wattenmeeres“ setzen ihre Kenntnisse in Relieftafeln um, die als Anschauungsmaterial der Schule und der Region dauerhaft zur Verfügung stehen.
  • „Alice im Wunderland“ - Schule am Burgfeld, Bad Segeberg; Theater/Kunst-Projekt; frei sein, seinen eigenen Weg finden, sich nicht in das Korsett von Erwartungen pressen lassen, die eigene Fantasie ausleben - das alles muss oft verteidigt und erkämpft werden, im persönlichen oder auch gesellschaftlichen Umfeld; umfangreiche Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstler*innen.
  • „Demenz?! Durch die Truedoor Ressourcen öffnen“ - Städtisches Gymnasium Bad Segeberg; Kunst-projekt; in Zusammenarbeit mit der Alzheimergesellschaft erwerben die Schüler*innen Handlungs-kompetenz in Bezug auf Kommunikation und Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen im frühen Stadium. Sie erleben sich als wichtiger und wirkungsvoller Teil der Gesellschaft bei der Durchführung von Unterstützungsprojekten.

 Die Arbeit der Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler erfährt ab Sommer 2019 intensive Unterstützung  durch die Fachberaterinnen und Fachberater für Kulturelle Bildung an Schulen“, die dann ich jedem Kreis und jeder kreisfreien Stadt des Landes ihre Tätigkeit aufnehmen werden.

Mehr Wissen über Kulturvermittler

Den Zugang zum Projekt „Schule trifft Kultur – Kultur trifft Schule“ bietet die Web-Site www.kulturvermittler-sh.de.

Dort finden sich vielfältige Informationen zu bereits erfolgreich durchgeführten Projekten, die einen guten Überblick über Inhalte, Rahmenbedingungen und Ansprechpartner geben und mit entsprechenden Suchkriterien sortiert werden können.

Die Kulturvermittler/innen des Landes sind mit persönlichen Informationen und Kontaktdaten verzeichnet. Alle Schulen, die in den letzten Jahren in besonderer Weise Aktivitäten im Bereich kulturelle Bildung durchgeführt haben, sind aufgeführt und können zu den jeweiligen Programmen Auskunft geben. Eine Übersichtskarte hilft in allen Kategorien bei der Suche. Alle vorhandenen Kategorien werden fortwährend ergänzt.

Förderung von Projekten und Unterrichtsmodulen Kultureller Bildung an Schulen

Ausschreibung für 2020
Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (MBWK) bietet den allgemein bildenden und den berufsbildenden Schulen des Landes auch im Jahr 2020 finanzielle Unterstützung bei kulturellen Projekten mit überörtlicher und nachhaltiger Wirkung und bei der Entwicklung von Unterrichtsmodulen mit Methoden der ästhetischen/kulturellen Bildung an.
Letzter Antragstermin für die allgemeine Projektförderung ist der 20. Dezember 2019.

Weitere Informationen mehr lesen

 

Kontakt

Für Fragen zum laufenden Programm wenden Sie sich bitte an:

Klaus Müller, E-Mail: klaus.mueller@bimi.landsh.de

Anke Sommer, E-Mail: anke.sommer@bimi.landsh.de

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