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Küstenschutz Fachpläne

© M. Staudt / grafikfoto.de

Bisheriger Küstenschutz

Die ersten Maßnahmen zum Küstenschutz bestanden in der Errichtung von Deichen, die auf Sylt jedoch während großer Sturmfluten vor einigen hundert Jahren wieder zerstört worden sind.

Die ersten Maßnahmen zum Küstenschutz bestanden in der Errichtung von Deichen, die auf Sylt jedoch während großer Sturmfluten vor einigen hundert Jahren wieder zerstört worden sind. Zur Eindämmung des Sandfluges fanden im 17. Jahrhundert die ersten Maßnahmen statt. Buhnen und Deckwerke wurden im 19. und 20. Jahrhundert errichtet. Die erste Sandaufspülung auf Sylt fand 1971/72 vor Westerland statt.

Querwerke

Zur Verringerung der Strandrückgänge an der Westküste der Insel Sylt wurde Ende des 19. Jahrhunderts damit begonnen, Buhnen zu errichten. Diese wurden senkrecht (quer) zur Küste ausgerichtet und sollten damit die Strömung vom Strand fernhalten. Das PDF-Dokument kann hier heruntergeladen werden!

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Längswerke

Das erste Längswerk (auch Parallelwerk genannt) auf Sylt wurde 1907 am Strand vor Westerland in Form einer Strandmauer errrichtet. In der Folgezeit entstanden weitere Längswerke. An den Enden der befestigten Strecken tritt zumeist eine Lee-Erosion auf, die die Schäden dann verstärkt auf die benachbarten Küstenabschnitte ableitet. Das PDF-Dokument kann hier heruntergeladen werden!

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Biotechnischer Küstenschutz

Der biotechnische Küstenschutz dient dazu, den vom Wind transportierten Sand an der Randdüne zu halten und durch eine Strandaufhöhung eine Vordüne aufzubauen. Diese Vordüne schützt dann bei Sturmfluten bis zu einem gewissen Umfang die Randdüne vor Abtrag. Das PDF-Dokument kann hier heruntergeladen werden!

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Deiche

1820 begann die Wiederbedeichung des verbliebenen Marschlandes der Insel Sylt. In den 1930er Jahren wurden die Deichbaumaßnahmen abgeschlossen. Außerdem sind Dünendämme und Einzelverwallungen errichtet worden. Diese wurden gebaut, um einzelne Grundstücke vor einer Überflutung zu schützen. Das PDF-Dokument kann hier heruntergeladen werden!

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Dämme

Im Jahre 1927 wurde der Hindenburgdamm für den Betrieb freigegeben. Dieser Damm begrenzt die Überflutung der Nössehalbinsel von Norden her. Durch den 1936/37 errichteten Nössedeich entstand der Nössekoog. 2007 wurde die Außenböschung des Bahndammes zwischen Morsum und Keitum verstärkt. Das PDF-Dokument kann hier heruntergeladen werden!

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Lahnungen

Lahnungsfelder dienen dem Aufbau eines Vorlandes und damit eines sanften Überganges vom Watt zum Strand bzw. Ufer. Mit dem systematischen Bau von Lahnungen wurde auf Sylt nach Errichtung des Nössedeiches in den 1930er Jahren begonnen. Seit den 1980er Jahren sind außerdem Lahnungen vor nicht-bedeichten Küstenstrecken vorhanden. Das PDF-Dokument kann hier heruntergeladen werden!

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Sandersatzmaßnahmen

Die erste Sandersatzmaßnahme auf Sylt fand 1971/72 im Strandbereich vor Westerland statt. 1978 erfolgte eine erste Wiederholungsaufspülung vor Westerland. Regelmäßige Aufspülungen zum Erhalt der Insel werden seit 1983 fast jährlich durchgeführt. Dabei wurde der Sand sowohl im Strandbereich als auch Vorstrandbereich eingebracht. Das PDF-Dokument kann hier heruntergeladen werden!

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Einzelanlagen

Als sogenannte Schwachstellen an den Hochwasserschutzeinrichtungen gelten die Durchlässe in Form von Entwässerungsbauwerken (Siele, Rohre, Schöpfwerke) und Stöpen. Das PDF-Dokument kann hier heruntergeladen werden!

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Häfen

Obwohl Häfen pimär dem Verkehr dienen, besitzen sie jedoch auch Bedeutung für den Küstenschutz, in dem der Sedimenthaushalt beeinflusst und die Küstenstrecke anderweitig gesichert wird. Das PDF-Dokument kann hier heruntergeladen werden!

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