Landesportal Schleswig-Holstein

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Landespräventionsrat

Staatskanzlei

Landespräventionsrat

Der Landespräventionsrat setzt sich dafür ein, Kriminalität in Schleswig-Holstein vorzubeugen und das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung zu stärken.

LOGO des Landespräventionsrates Schleswig-Holstein Logo LPR (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © Landespräventionsrat SH

Wirkungsweise

Der Landespräventionsrat (LPR) analysiert die Entwicklung und Ursachen der Kriminalität, berät die Landesregierung in kriminalpolitischen Fragen und vermittelt wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen. Dadurch trägt er zur Verbesserung der Sicherheitslage im Land bei.

Unterstützung

Der LPR vernetzt und fördert staatliche und nichtstaatliche Organisationen, Institutionen und Einrichtungen, die sich damit befassen, Kriminalitätsursachen zu reduzieren. Er unterstützt zum Beispiel Projekte zum Gewalt- und Opferschutz oder zur Wertevermittlung und informiert auf Präventionstagen, Regionalkonferenzen oder Fachtagen über aktuelle Themen und Entwicklungen. Ursprünglich hieß der LPR "Rat für Kriminalitätsverhütung", wurde aber 2017 umbenannt, um sich den bundesweiten Bezeichnungen anzupassen.

An den LPR ist das Landesdemokratiezentrum Schleswig-Holstein angebunden, das Maßnahmen zur Extremismusprävention und zur Demokratieförderung bündelt.

Landesdemokratiezentrum Schleswig-Holstein

Struktur

Der Landespräventionsrat ist im Innenministerium angebunden, wobei er im ressortübergreifenden Auftrag präventiv handelt. Den organisatorischen Rahmen dazu bilden die Kommission, die Geschäftsführung und die Arbeitsgruppen. Die Kommission setzt sich aus den Ministerinnen und Ministern für Inneres, Justiz, Bildung und Soziales des Landes Schleswig-Holstein zusammen. Der LPR erarbeitet Analysen, Stellungnahmen, Berichte und Handlungsempfehlungen zu diversen Schwerpunkten.

Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppen gibt es derzeit zu den Bereichen Gewaltprävention an Schulen, Sicherheit für Senioren, Gewalt gegen Menschen mit Behinderung, Gewalt gegen Einsatzkräfte und Behördenmitarbeiter und zum Umsetzungsprozess der Istanbul Konvention in Schleswig-Holstein.

Zum Fachtag kamen Menschen mit und ohne Behinderung. Fachtag "Sexuelle Selbstbestimmung und Schutz vor sexueller Gewalt für Menschen mit Behinderung" (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Großer Andrang beim Fachtag: Rund 150 Teilnehmende kamen zu den Vorträgen. © Innenministerium

Aktuelles

8. Mai 2019: Fachtag zur sexuellen Selbstbestimmung und Schutz vor sexueller Gewalt für Menschen mit Behinderungen

Studien zeigen, dass Menschen mit Behinderung häufiger sexuelle Gewalt erleben und in ihrer Sexualität oft eingeschränkt sind. Auf Initiative des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung, Prof. Dr. Ulrich Hase, hat eine Arbeitsgruppe im Landespräventionsrat Handlungsleitlinien erarbeitet zum Thema "Gewalt, Behinderung und Sexualität".

Handlungsleitlinien

Die Leitlinien richten sich an Wohn- und Werkstätten sowie Betreuungsangebote für Menschen mit Behinderung und an diese selbst. Sie wurden am 8. Mai 2019 auf einem Fachtag im Kieler Landeshaus vorgestellt. Die Leitlinien gibt es auch in leichter Sprache.

Kommunale Präventionsräte

Wenn etwas mit der Sicherheit oder der auch nur gefühlten Sicherheit nicht stimmt, dann wird das oftmals zuerst vor Ort wahrgenommen. Probleme können dort auch am wirkungsvollsten identifiziert, analysiert und bearbeitet werden. Dazu haben sich in Schleswig-Holstein mittlerweile rund 90 kommunale Präventionsräte gebildet, in denen Verwaltung, Polizei und Zivilgesellschaft gemeinsam Lösungen erarbeiten. Der Landespräventionsrat begleitet sie fachlich und organisatorisch in ihrer Arbeit.

Ansprechpartner

Wenn Sie sich engagieren wollen, Fragen oder Ideen und Anregungen haben, wenden Sie sich bitte an den Präventionsrat in Ihrer Kommune oder an die Koordinierungs- und Fachstelle im Landespräventionsrat.

Kontakt

Landespräventionsrat

Düsternbrooker Weg 92
24105 Kiel
Telefon: 0431 988-3156
Fax: 0431 988-614-3156