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Beratungsstelle beim Landesjugendamt

Staatskanzlei

Beratungsstelle beim Landesjugendamt

Beratungsstelle für Hilfen zur Erziehung bei Kindern und Jugendlichen mit besonderem Erziehungs- und Betreuungsbedarf

Aus dem Modellprojekt "Kooperation im Fall jugendlicher Mehrfach- und Intensivtäter" heraus hat das Jugendministerium in Abstimmung mit den in der Kinder- und Jugendhilfe tätigen freien und privaten Trägern sowie Landkreistag und Städteverband für die örtlichen Träger das Konzept einer Beratungsstelle beim Landesjugendamt entwickelt.

Die "Beratungsstelle für Hilfen zur Erziehung bei Kindern und Jugendlichen mit besonderem Erziehungs- und Betreuungsbedarf" soll die Jugendämter im Bedarfsfall bei der Suche nach geeigneten Hilfen für diese Kinder und Jugendlichen unterstützen und Empfehlungen abgeben. Mitglieder sind Vertreterinnen und Vertreter der Einrichtungs- und Leistungsträger, der familiengerichtlichen Praxis, der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie der Arbeitsgemeinschaften der Jugendämter der Kreise und kreisfreien Städte, die sich ehrenamtlich für diese Aufgabe zur Verfügung gestellt haben.

Folgendes Verfahren ist bei der Anrufung der Beratungsstelle vorgesehen:

  • Das an der Beratung interessierte Jugendamt übersendet eine anonymisierte Falldarstellung per E-Mail der Geschäftsstelle der Beratungsstelle. Diese Funktion wird von Frau Britta Ratjens wahrgenommen (E-Mail: britta.ratjens@sozmi.landsh.de , Telefon 0431-988-5464).
  • Die Falldarstellung wird den Mitgliedern der Beratungsstelle zur Vorbereitung der Sitzung übersandt.
  • Zu der Sitzung entsendet das anrufende Jugendamt eine entscheidungsbefugte Vertretung sowie die fallzuständige sozialpädagogische Fachkraft. Der konkrete Einzelfall wird vorgestellt und dann unter Beteiligung der Expertinnen und Experten der unterschiedlichen Institutionen erörtert, um abschließend eine Empfehlung für eine optimale Hilfe für den Einzelfall abzugeben.
  • Nach angemessener Zeit berichtet das anrufende Jugendamt der Beratungsstelle über den Verlauf der Hilfe.

Neben diesem Angebot der Beratungsstelle besteht auch weiterhin die Möglichkeit, sich von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Heimberatung des Jugendministeriums/Landesjugendamt bei der Auswahl einer Einrichtung in schwierigen Einzelfällen beraten zu lassen.