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Warnung der Bevölkerung in Großschadensfällen oder Katastrophen

Staatskanzlei

Warnung der Bevölkerung in Großschadensfällen oder Katastrophen

In Großschadensfällen oder Katastrophen erfolgen Warnhinweise und Informationen für die Bevölkerung durch Rundfunk, Fernsehen, Bürgertelefon, das Internet und über Smartphones.

Schleswig-Holstein nutzt dafür das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS), um Bürger beispielsweise per App vor Gefahren zu warnen. Durch die Ausstattung der kommunalen Leitstellen mit "MoWaS" kann die Warnung der Bevölkerung zukünftig auf mehreren Wegen und über unterschiedliche Systeme übermittelt werden.

Warn-App NINA

Neben Durchsagen über Rundfunk und Fernsehen wird die Bevölkerung zusätzlich über die kostenfreie Smartphone-App "NINA" vor regionalen und örtlichen Gefahren gewarnt. Mit NINA bekommen die Bürger eine "Sirene für die Hosentasche".

Warn-App NINA

"MoWaS" wurde ursprünglich vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zur Warnung der Bevölkerung vor nationalen Gefahren entwickelt. Seitdem wurde das System weiterentwickelt, um auch vor regionalen und örtlichen Gefahren zu warnen. Die Übertragung der Warnmeldung erfolgt von den Leitstellen aus via Satellit an einen zentralen Warnserver. Von dort können die angeschlossenen und noch anzuschließenden Medienbetreiber, Lagezentren und Leitstellen sowie die in den Bundesländern verfügbaren Warnmedien und - mittel angesteuert werden. Durch ein einheitliches Übertragungsprotokoll könnten zukünftig alle heute vorstellbaren Warnsysteme (zum Beispiel Rauchmelder, Mobilfunkgeräte oder Apps) angeschlossen werden.

Warnung über Sirenen

Als Folge der politischen Entspannung in Europa wurden das flächendeckende Sirenennetz des Bundes Ende 1992 außer Betrieb genommen. Von den bis dahin flächendeckend vorhandenen Zivilschutz-Sirenen wurden etwa 40.000 Sirenen von den Gemeinden übernommen und weiterhin für den Brand- und Katastrophenschutz betrieben. Der Bund und die Länder hatten sich darüber geeinigt, die Bevölkerung bei großflächigen Gefahrenlagen über den Rundfunk und weitere Medien zu warnen. In den betroffenen Gebieten können Informationen auch durch Lautsprecherdurchsagen erfolgen.

Warnung.Bund

Sirenensignale zu Friedenszeiten:

Sirenensignal "Wecksignal"

Radiogerät einschalten, auf Durchsagen achten!

Verhaltensregeln, wenn Sie dieses Signal hören:

  • Rufen Sie Ihre Kinder ins Haus, so dass Sie diese beaufsichtigen können.
  • Holen Sie Ihre Kinder nicht von der Schule oder dem Kindergarten ab.
  • Nehmen Sie schutzlose Passanten auf und kümmern Sie sich um hilfsbedürftige Nachbarn.
  • Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
  • Bleiben Sie in einem geschlossenen Gebäude und schalten Sie ein Radio- oder Fernsehgerät ein, um Durchsagen hören zu können.
  • Informieren Sie Ihre Nachbarn und Passanten auf der Straße über die Durchsagen.
    Befolgen Sie die Anweisungen der Durchsagen.
  • Vermeiden Sie die Nutzung von Festnetz- oder Funktelefonen, um die Leitungen für die Einsatzkräfte freizuhalten.
  • Bleiben Sie dem Schadensgebiet möglichst fern, um die Einsatzkräfte nicht zu behindern und Ihre Gesundheit nicht unnötig zu gefährden.

Feueralarm

Dieses Signal dient zur Alarmierung der Feuerwehr in besonders dringenden Fällen, insbesondere bei Großbränden.

Verhaltensregel bei Bränden in Ihrer Nachbarschaft:

  • Beachten Sie die Hinweise der Einsatzkräfte
  • Helfen Sie bei Gefahr hilflosen Personen in Ihrer Umgebung.
  • Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
  • Informieren Sie Ihre Nachbarn über die Alarmierung.
  • Benutzen Sie keine Aufzüge.
  • Bleiben Sie dem Schadensgebiet möglichst fern um die Einsatzkräfte nicht zu behindern und Ihre Gesundheit nicht unnötig zu gefährden.

Sirenensignal Entwarnung

Weiterhin werden örtlich unterschiedlich einmal wöchentlich, meist Sonnabendmittags, die Sirenen mit einem Signal (1 Minute Dauerton) auf ihre Funktionstüchtigkeit hin überprüft.

Sirenensignale (PDF 266KB, Datei ist nicht barrierefrei)