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Niedrigwasserbericht 2003

© M. Ruff / grafikfoto.de

Niedrigwasserbericht 2003

Der Sommer 2003 war in weiten Teilen Europas geprägt von enormer Hitze und Trockenheit. Aufgrund einer Folge von stabilen Hochdrucklagen wurden in Mitteleuropa sehr hohe Temperaturen erreicht und es fielen nur geringe Niederschlagsmengen. Nicht zuletzt durch die Berichterstattung in den Medien wurde der Begriff „Jahrhundertsommer“ geprägt. Im Laufe des Sommers wurde dann auch die hydrologische Situation zum Gegenstand breiten Medieninteresses. Geringe Niederschläge, extreme Verdunstung und sinkende Grundwasserstände sorgten in weiten Teilen Deutschlands für erhebliche Ernteeinbußen.

Auch die Schifffahrt war durch die Niedrigwassersituation stark beeinträchtigt. An vielen Schifffahrtsstraßen konnte nur noch mit Teillast gefahren werden, im September lief sogar ein Passagierschiff im Rhein auf Grund.
Die geringen Wassermengen hatten natürlich auch negativen Einfluss auf die Wasserqualität und beeinträchtigten die Lebensgemeinschaften am und im Gewässer. In der Fachwelt, aber auch in der breiten Öffentlichkeit, bestand somit die Anforderung nach einer zusammenfassenden Darstellung und Einordnung der hydrologischen Situation als Grundlage für weitergehende Analysen, Verknüpfungen und Bewertungen.

Neben einem landesweiten Überblick waren dabei auch detailliertere regionale Darstellungen nötig, um dem Leser eine Einordnung der Situation „vor der eigenen Haustür“ zu ermöglichen. Der Bericht gliedert sich wie folgt:
Um ein abgerundetes Bild der klimatischen Verhältnisse des hydrologischen Jahres zu bekommen wird zunächst im Kapitel 2 die Niederschlagssituation des Jahres 2003 dargestellt. Um den Leserinnen und Lesern einen Einblick in die fachlichen Methoden zur Beurteilung der Niedrigwassersituation zu geben, werden in Kapitel 3 die Grundlagen der Wasserstands- und Abflussermittlung, die diesem Bericht zugrunde liegen, erläutert. Als Kernpunkt des Berichts wird in Kapitel 4 ein landesweiter Überblick über die in diesem Sommer aufgetretenen Wasserstände gegeben und in Kapitel 5 die Situation detailliert für die größeren Einzugsgebiete Schleswig-Holsteins dargestellt. Exemplarisch wird in Kapitel 6 für einige Stationen eine statistische Einordnung der aufgetretenen Niedrigwasserstände geliefert. Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse in Kapitel 7 zusammengefasst dargestellt.