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Vorläufige Bewertung des Hochwasserrisikos in den Flussgebietseinheiten Elbe, Eider und Schlei / Trave (2011)

© M. Staudt / grafikfoto.de

Vorläufige Bewertung des Hochwasserrisikos in den Flussgebietseinheiten Elbe, Eider und Schlei / Trave (2011)

Schleswig-Holstein hat eine Landesfläche von ca. 15.700 km². Bei rund 1.200 km Küstenlänge mit den dahinter liegenden, von Sturmfluten bedrohten Küstengebieten, die fast ein Drittel der Landesfläche ausmachen, und einem Gewässernetz von ca. 30.000 km Länge hat der Küsten- und Hochwasserschutz in Schleswig-Holstein seit jeher eine besondere Bedeutung und kann auf eine mehrere Jahrhunderte lange Tradition zurück blicken. Die teilweise an der Küste mehrfach gestaffelten Deichsysteme sind Bestandteil der heutigen Hochwasserabwehrinfrastruktur und Voraussetzung für die Minderung der Hochwasserrisiken.
Die Vorgehensweise und Ergebnisse der vorläufigen Bewertung und Bestimmung der Gebiete mit potenziell signifikantem Hochwasserrisiko in dem schleswig-holsteinischen Teil der FGE Elbe, der FGE Schlei/Trave und der FGE Eider sind in landesinternen Berichten aufgeführt.

Als zusammenfassendes Ergebnis in Schleswig-Holstein in den Küstengebieten von Nord- und Ostsee einschließlich der Elbe ist ein Anteil der Landesfläche von ca. 25 % mit potenziell signifikanten Hochwasserrisiken durch eindringendes Meerwasser vorhanden oder wird für wahrscheinlich gehalten. Am Gewässernetz sind es ca. 3 % durch Binnenhochwasser.
Für diese Gebiete bzw. Gewässerabschnitte wurden in den weiteren Schritten bis 2013 Hochwassergefahren- und -risikokarten sowie bis 2015 Hochwasserrisikomanagementpläne erstellt.

FGE Elbe

FGE Eider

FGE Schlei / Trave