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Digitalisierung und Open Access

Staatskanzlei

Digitalisierung und Open Access

Ein zentrales Element der Digitalisierung an den Hochschulen ist die "Open Access"-Strategie der Landesregierung.

Open Access

Als "Open Access" wird der freie Zugang zu wissenschaftlicher Literatur oder wissenschaftlichen Studien im Internet bezeichnet. Schleswig-Holstein hat als eines der ersten Bundesländer hierzu ein Konzept entwickelt.

Mit ihrer Strategie 2020 für Open Access befürwortet und fördert die Landesregierung Schleswig-Holstein den offenen digitalen Zugang zu den Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung und zu den Quellen des kulturellen Erbes.


Die Strategie wurde gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Hochschulen und der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften Kiel entwickelt.

Mit ihrer Strategie formuliert die Landesregierung Schleswig-Holstein ihre Antwort auf die großen Veränderungen des wissenschaftlichen Publikationsmarktes, die derzeit sowohl national als auch international zu beobachten sind.

Die Strategie 2020 für Open Access ist der erste Schritt eines Transformationsprozesses, dem zukünftig weitere Schritte im Zusammenhang mit Open Data, dem weltweit freien Zugang zu Forschungsdaten, und Open Science, der Öffnung aller Phasen von Forschungsprozessen, folgen können.

Ziel ist es, durch den offenen Zugang die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung in Schleswig-Holstein zeitnah international bekannt zu machen, die Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse zu befördern und zugleich die Sichtbarkeit und langfristige Verfügbarkeit von Publikationen schleswig-holsteinischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu steigern.

Handlungsfelder und Akteure für "Open Access"

Die Landesregierung, die Hochschulen sowie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind maßgebliche Akteure für den Erfolg der Umsetzung der Open-Access-Strategie:

Die Landesregierung Schleswig-Holstein
ist Initiator eines dauerhaften Dialogs mit den Hochschulen des Landes zur Entwicklung und kontinuierlichen Weiterentwicklung einer landesweiten Open-Access-Strategie. Sie begleitet und unterstützt ihre Hochschulen bei der Umsetzung dieser Strategie.

Die Hochschulen in Schleswig-Holstein
übernehmen eine bedeutende Führungsaufgabe bei der Umsetzung der Open-Access-Strategie des Landes. Wichtiger Bestandteil dieser Führungsaufgabe ist, dass sie für ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bestmögliche Rahmenbedingungen für Open Access schaffen.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Schleswig-Holstein
sind diejenigen, die über ihr Publikationsverhalten Open Access am Wissenschaftsstandort Schleswig-Holstein mit Leben erfüllen. Hierbei werden sie von ihren Hochschulen und der Landesregierung bestmöglich unterstützt.

Um die Open-Access-Strategie des Landes Schleswig-Holstein kontinuierlich weiterzuentwickeln, wird diese Entwicklung anhand von regelmäßig erhobenen Indikatoren sichtbar gemacht.

Publikationsfonds

Die Landesregierung hat 100.000 Euro erstmalig in 2016 für den Aufbau eines Publikationsfonds bereitgestellt und realisiert damit einen weiteren Schritt in ihrer Open-Access-Strategie für den Wissenschafts-Standort Schleswig-Holstein.

Der Publikationsfonds ist ein zentraler Baustein der "Open Access Strategie" der Landesregierung, die freien Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen gewährleisten soll. Aus dem Fonds sollen Publikationsgebühren in Open-Access-Plattformen bis zu einer Höhe von maximal 2.000 Euro beglichen werden. Damit können Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler ohne eigenes finanzielles Risiko in Open Access publizieren. Die Mittel werden pauschal zur Verfügung gestellt und können von den Hochschulen auf Antrag an ihre Mitglieder vergeben werden.