Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Neue Forschungseinrichtung für Präzisionsmedizin gegründet

Staatskanzlei

Neue Forschungseinrichtung für Präzisionsmedizin gegründet

Die Präzisionsmedizin, also die individuell angepasste Diagnose und Therapie von Erkrankungen, wird weiter an Bedeutung gewinnen. Dazu haben Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Universität zu Lübeck die Forschungseinrichtung „Precision Health in Schleswig-Holstein“ gegründet.

Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein haben die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und die Universität zu Lübeck eine neue Forschungseinrichtung gegründet. „Precision Health in Schleswig-Holstein“ (PHSH) soll die klinische Forschung in der Präzisionsmedizin vorantreiben. Die Besonderheit des PHSH liegt in seiner Organisationsstruktur: „In PHSH steuern extern ausgewählte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler direkt die klinischen Forschungsmöglichkeiten in einem Universitätsklinikum“, so Professor Kipp, Präsident der CAU. „Dadurch wird sichergestellt, dass Patientinnen und Patienten immer Zugang zu den neuesten medizinischen Innovationen haben.“

Das neugegründete Institut basiert auf dem Exzellenzcluster „Inflammation at Interfaces“. Ziel des Cluster ist es, die Erkenntnisse der Wissenschaft für die Praxis nutzbar zu machen, um so die Therapie von Patientinnen und Patienten zu verbessern.

Unter Präzisionsmedizin, auch personalisierte oder individualisierte Medizin genannt, verstehen Fachleute die individuell angepasste Diagnose und Therapie von Erkrankungen. Jeder Mensch besitzt einen eigenen genetischen Code, der ihn von anderen Menschen unterscheidet. In der Präzisionsmedizin werden die individuellen genetischen Besonderheiten analysiert. So kann die Behandlung gezielt auf die Bedürfnisse des jeweiligen Patienten zugeschnitten werden. Vor allem in der Krebsforschung spielt diese Vorgehensweise mittlerweile eine große Rolle.

Quelle: Pressemitteilung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein