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Telemedizin für die Halligen

Staatskanzlei

Telemedizin für die Halligen

Die notfallmedizinische Versorgung auf den Halligen verbessern: Das ist das Ziel des Pilotprojekts „HALLIGeMED“. 750.000 Euro stellt die Landesregierung zur Verfügung, um für diesen Zweck die Telemedizin auf den Inseln auszubauen. Projektpartner ist das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein.

Was in den ländlichen Gebieten Schleswig-Holsteins gefürchtet wird, ist auf den Halligen Realität: Nur selten sind Ärztinnen und Ärzte vor Ort. Doch gerade bei einem Notfall zählt jede Minute. Diese Versorgungslücke soll mit dem dreijährigen Pilotprojekt „HALLIGeMED“ geschlossen werden.

Per Telemedizin wird eine Ärztin oder ein Arzt live aus dem 100 Kilometer Luftlinie entfernten Universitätsklinikum Schleswig-Holstein zugeschaltet. Via Datenbrille und Monitor hilft er oder sie gezielt bei der Erstversorgung und gibt eine Einschätzung, ob die Patientin oder der Patient mit dem Hubschrauber ausgeflogen werden muss oder ein Transport mit der Fähre am nächsten Tag genügt. Mit dieser Liveschaltung wird nicht nur die notfallmedizinische Versorgung auf den Inseln verbessert. Auch die Kosten für die Luftrettung werden gesenkt.

„HALLIGeMED“ ist ein Projekt des Instituts für Rettungs- und Notfallmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein und wird mit 750.000 Euro von den Ministerien für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren sowie für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung gefördert.

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