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Schüler retten Leben

Staatskanzlei

Schüler retten Leben

Bei einem plötzlichen Herztod oder Kreislaufstillstand zählt jede Sekunde. Doch bis die Rettungskräfte eintreffen, dauert es mindestens acht Minuten. Durch sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen werden die Überlebenschancen deutlich erhöht. Allerdings trauen sich viele Menschen nicht, bei einem Notfall zu reanimieren.

Im Projekt „Schüler retten Leben“ werden insgesamt 1.200 Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse zu Ersthelferinnen und Ersthelfern ausgebildet. Zwölf Schulen im Land nehmen teil. In zwei Unterrichtsstunden lernen die Jugendlichen, einen Herz-Kreislauf-Stillstand zu erkennen, einen Notruf abzusetzen und die Herz-Lungen-Wiederbelebung korrekt durchzuführen. So soll ihnen die Scheu genommen werden, im Falle eines Notfalls als Ersthelferin oder Ersthelfer aktiv zu werden.

Den Erste-Hilfe-Unterricht führen die Lehrkräfte der jeweiligen Schule selbst durch. Damit sie gut vorbereitet sind, bietet das Institut für Rettungs- und Notfallmedizin (IRuN) Schulungen an. Ziel ist es, mindestens drei Lehrerinnen oder Lehrer pro Schule im Unterrichten von Erste-Hilfe-Maßnahmen auszubilden.

Das Projekt „Schüler retten Leben“ ist Teil der bundesweiten Infokampagne „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“, einer Initiative des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten e.V., der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. und der Stiftung Deutsche Anästhesiologie.

TV-Spot „Ein Leben retten“ mit Comedian Kaya Yanar

Zur Internetseite der Kampagne „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“

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