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Roboter in Schleswig-Holstein

Staatskanzlei

Roboter in Schleswig-Holstein

Was zunächst nach einem Science-Fiction-Roman klingt, ist am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Realität geworden. Am Kieler Campus werden modernste Roboter eingesetzt, um das Klinikpersonal in seiner Arbeit zu unterstützen und den Patientinnen und Patienten zu helfen – je nach Roboter auf ganz unterschiedliche Art und Weise.

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Roboterassistiertes Operieren mit „da Vinci“

„Da Vinci“ heißt der Operationsroboter, der in der Kieler Chirurgie in dreifacher Ausführung im Einsatz ist. Mit „da Vinci“ steuert die Chirurgin oder der Chirurg über eine Konsole die OP-Instrumente, die an Roboterarmen befestigt sind. So werden Handbewegungen und Schnitte präzise ohne jegliches Zittern ausgeführt. Das Operationsgebiet wird zehnfach vergrößert über ein dreidimensionales Videobild angezeigt. Zusätzlich gibt es einen zwei- und vierfachen digitalen Zoom. Im Jahr 2013 wurde „da Vinci“ zum ersten Mal am UKSH bei Operationen eingesetzt. Seitdem wurden mehr als 1.000 Eingriffe erfolgreich roboterassistiert durchgeführt.

Ein Video des UKSH zeigt den Einsatz von „da Vinci“ in der Urologie.

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Humanoider Roboter „Zora“ in der Kinderklinik

59 Zentimeter groß und 4,5 Kilogramm schwer sind die zwei kleinen Roboter mit dem Namen „Zora“, die in der Kieler Kinderklinik des UKSH zum Einsatz kommen. „Zora“ ist eine Abkürzung für den niederländischen Namen und bedeutet auf Deutsch „Altenpflege, Rehabilitation und Animation“. Die humanoiden, also menschenähnlichen Roboter, wurden gebaut, um da in der Pflege zu helfen, wo den Fachkräften manchmal die Zeit fehlt. „Zora“ kann tanzen, singen und Geschichten erzählen. Der kleine Roboter turnt auch Fitnessübungen vor, erinnert an die Einnahme von Medikamenten und dient mit seinen 20 Sprachmodulen als Übersetzer. Hauptaufgabe von „Zora“ in Kiel ist es, den Kindern Abwechslung im Klinikalltag zu verschaffen. Außerdem soll er Berührungsängste abbauen und zu therapeutischen Übungen motivieren.

Das Kurt-Semm-Zentrum für laparoskopische und roboterassistierte Chirurgie in Schleswig-Holstein

Das Kurt-Semm-Zentrum ist das erste interdisziplinäre Zentrum in Deutschland, welches sich im Bereich der laparoskopischen und roboterassistierten Chirurgie sowohl der Forschung als auch der Ausbildung von ärztlichem Personal, der studentischen Lehre und der Gesundheitsversorgung gleichermaßen verschrieben hat.

Seit das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein den Operationsroboter „da Vinci“ am Campus Kiel einsetzt, ist der Wunsch und die Notwendigkeit zur intensiveren Zusammenarbeit der verschiedenen chirurgischen Disziplinen stetig gewachsen. Die ersten positiven Erfahrungen des Miteinanderarbeitens mündeten in der Gründung des interdisziplinären Kurt-Semm-Zentrums. Am Kurt-Semm-Zentrum für laparoskopische und roboterassistierte Chirurgie werden in Zusammenarbeit mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Chirurginnen und Chirurgen für Operationen mit „da Vinci“ ausgebildet. Gleichzeitig forscht das Zentrum kontinuierlich an neuen schonenden Operationstechniken. Deutschlandweit zählt es damit zu den führenden Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen für roboterassistierte Chirurgie.

Zur Internetseite des Kurt-Semm-Zentrums


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