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Das Skelett

Staatskanzlei

Das Skelett

Das Skelett ist ein schwieriges Puzzle, denn jede Packung hat auch noch unterschiedlich viele Teile.

Das Skelett des Menschen gibt dem Körper Form und Stabilität. Diese sind wichtig, damit Sehnen und Muskeln arbeiten können. Stabil und zugleich auch flexibel. Gelenke verbinden die einzelnen Teile des Skelettes und sorgen für die nötige Flexibilität für Bewegungen. Daneben schützt das Skelett die inneren Organe. Die wichtigsten, Herz und Lunge, sind in unserem Brustkorb besonders geschützt. Die Rippen bilden einen Brustpanzer wie bei einer Ritterrüstung.

Bei der Geburt haben Menschen über 300 verschiedene Knochen. Mit den Jahren wachsen immer mehr davon zusammen und so haben Erwachsene nur etwas mehr als 200 Knochen. Diese Zahl variiert von Mensch zu Mensch. Alleine die Hälfte aller Knochen befindet sich in den Händen und Füßen. Die vielen kleinen Teile machen unsere Hände so beweglich. Ohne so viele Gelenke wäre es unmöglich, eine Faust zu ballen oder Klavier zu spielen.

Der längste und stabilste Kochen ist der Oberschenkelknochen. Stabil muss er auch sein, schließlich gilt es den Belastungen des gesamten Körpergewichtes zu trotzen. Bei einem Menschen mit einer Größe von 1,80 Metern ist der Knochen etwa 50 Zentimeter lang. Der größte und nicht minder stabile ist der Hüftknochen. Eigentlich besteht er aus sechs Einzelteilen, die fest miteinander verbunden sind. Sucht man die kleinsten Bausteine des Skelettes, so wird man im Innenohr fündig. Der Steigbügel, obwohl kaum größer als ein Reiskorn, ermöglicht im Zusammenspiel mit Hammer und Amboss das Hören.

Gerne schiebt man zu hohes Körpergewicht auf „schwere Knochen“. Allerdings hat das Skelett des Menschen gerade einmal einen Anteil von etwa 12 Prozent an seinem Gesamtgewicht. Zwar gibt es Menschen, die besonders dichte und stabile Knochen haben und diese sind tatsächlich schwerer. Im Durchschnitt macht das aber maximal einen Unterschied von ein bis zwei Kilogramm und ist nicht der Grund für die hohe Zahl auf dem Display der Waage. Umgekehrt ist Übergewicht, also Adipositas, aber eine zusätzliche Belastung für das Skelett. Dabei kommt es zu erhöhtem Verschleiß der Knochen.

Nach einem Knochenbruch wachsen Knochen im Normalfall problemlos zusammen. Entgegen der verbreiteten Meinung werden sie dadurch nicht stabiler, aber auch nicht brüchiger. Bei älteren Menschen kommen Knochenbrüche häufiger vor, da die Stabilität der Knochen im Alter nachlässt, verursacht durch nachlassende Knochendichte. Ein zusätzlicher Grund für Erkrankungen des Skelettapparates sind die Überbelastung durch körperliche Arbeit oder genau das Gegenteil: Mangelnde Bewegung bei ausdauernder Arbeit am Schreibtisch. In beiden Fällen kommt es häufig zu Rückenleiden.

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